Verlosungstipps zum Weltfrauentag!

März 8, 2010

Passend zum heutigen Weltfrauentag präsentieren wir hier eine Auswahl an spannenden Veranstaltungs- und Verlosungstipps von freikarte.at mit, von und für starke Frauen:


Der Name ist Klein, der Musikgenuss groß – VERLOSUNGSTIPP!

Januar 14, 2010

stromboli_martinkleinMein erstes Konzert von Martin Klein war purer Zufall – eine Freundin war krank geworden, und so kam ich in den Genuss ihrer Konzertkarten. Vielleicht ist es manchmal ja auch nicht das Schlechteste, wenn man ganz ohne Vorwissen und (falsche) Hoffnungen etwas Neues probiert. Aber im Fall von Martin Klein und seiner Band schmälern nicht einmal die größten Erwartungen das Konzertvergnügen.

So vertieft wie der junge Musiker an seinem, so sehr überrascht seine Präsenz, seine Kraft im Spiel und in der Stimme.  Einfach mitreißend!

In seiner Heimat Tirol gibt Martin Klein am 5. Februar im Stromboli ein Konzert, schade, dass das so weit von Wien entfernt ist – wer aber in der Nähe wohnt, dem sei dieser Termin stark ans Herz gelegt! Und das Beste: auf www.freikarte.at gibt es dafür Freikarten zu gewinnen!

Dieser Link führt zur Verlosung auf freikarte.at!

Mein letztes Konzerterlebnis im RKH zum Nachlesen gibt es HIER!


WER NACH DER “ELEKTRA” GREIFT, WAGT VIEL – KANN ABER AUCH VIEL GEWINNEN!

Juli 7, 2009

100 Jahre nach der Uraufführung in Dresden steht im Passionsspielhaus Erl “Elektra” auf dem Spielplan, eine Wiederaufnahme der Erfolgsproduktion von 2005 – in Verbindung mit einer vorangestellten Lesung der Hofmannsthal – Textvorlage. Wirkungsvoll und sicher vorgetragen von Franz Winter, der souverän den Handicaps seines Mikrofons trotzte. Die zweistündige Lesung führte gewollt zu einem tieferen Verständnis für die nachfolgende Oper, obwohl eine Anzahl von Besuchern von der Länge des Projekts überfordert waren und vorzeitig den Saal verließen. Nach kurzer Pause wurde der musikalische Part mit dem Orchester der Tiroler Festspiele unter Leitung von Gustav Kuhn eröffnet. Die geöffnete Bühne ließ kalte Räumlichkeit erkennen, bot aber dennoch das richtige Podium für das Seelendrama in der unheimlichen Antike.

In der von mir besuchten Aufführung am 3.7.09 sang Bettine Kampp die Titelpartie. Sie verkörperte in idealerweise die von Hass getriebene Tochter Agamemnons, stimmlich großartig. Glaubhaft brachte sie herüber, Elektra ist nicht mehr Mensch, nicht mehr Weib, sondern nur noch fleischgewordene Rache. Erst in der Erkennungsszene Elektra-Orest “Orest, Orest!” wird die Sprache des Menschlichen in wunderbar lyrische Töne umgesetzt. Als Gegenpart zog Michela Sburlati, als jüngere, zaghafte Schwester Chrysothemis alle Register ihres sängerischen Könnens. Oft wird die Rolle
der Chrysothemis von der der Elektra überdeckt. Hier war sie ein beeindruckendes Gegengewicht, eine sich ständig steigernde sängerische Leistung.

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