Erst kürzlich kam ich mit einer Bekannten zu dem Schluss, dass Graz eigentlich keine österreichische Stadt mehr sei – zumindest fühle sie sich nicht so an.
Graz fühlt sich italienisch an – als ob eine leichte Brise von der Adria mediterranes Lebensgefühl in die Steiermark tragen würde, das sich in Graz sammelt um von EinwohnerInnen und BesucherInnen eingesogen zu werden.
Aber auch Musik liegt in der Luft.
Ganz besonders ab 24. Juni, wenn die styriarte 2011 ihren musikalischen Bogen bis 24. Juli in Graz und Umgebung spannt. Infos zu Programm finden Sie unter: www.styriarte.com
styriarte 2011
Im schweren Leichten
24. Juni bis 24. Juli 2011 www.styriarte.com
„Das Leichte ist das Schwere“ schrieb der Wiener Hofkapellmeister Johann Joseph Fux vor bald 300 Jahren, „doch in diesem schweren Leichten beruht die Vorzüglichkeit des guten Geschmacks und seine Würze.“ Musik also, die so unterhaltsam, so populär daherkommt, dass sie federleicht wirkt, ist ihren Schöpfern keineswegs zugeflogen. Je natürlicher sie scheint, desto größer ist die Kunst, die dahinter steckt. Und das richtige Maß zu finden zwischen dem eigenen Anspruch und der Neigung des Publikums war die stete Herausforderung.
Die styriarte 2011 erzählt eine Geschichte der schweren „leichten Muse“.
Gerade während der aktuell laufenden Fußball-WM treten Nationalhymnen wieder in den Vordergrund. Dass meist nur die Melodien wahrgenommen werden, ist wohl den Sangeskünsten der Fußballer zu schulden. Aber die werden ja auch fürs kicken und nicht fürs singen bejubelt.
Die österreichische Bundeshymne wird bei diesem sportlichen Großereigniss nicht bejubelt werden. Dazu hat man bei der heurigen styriarte in Graz die Gelegenheit. Die steirischen Festspiele stellen das identitätstiftende, aber auch umstrittene Stück heimischer Musik unter dem Motto “Heimat bist du” in den Mittelpunkt.
styriarte 2010 – Heimat, bist du
vom 25. Juni bis 25. Juli 2010 www.styriarte.com
Gewinnen Sie eines von vielen Kartenpaaren die freikarte.at unter diesem Link verlost und erleben Sie die styriarte 2010 vor Ort in Graz. Dazu gibt es noch eine Sonderverlosung.
Eine wirkliche Herausforderung mit Witz und Ironie gemeistert.
An sich würde man die Oper mit einem Akt in einer Stunde aufgeführt haben und die Story läßt kaum Neuinterpretation zu, geht es doch um die Liebe einer Schäferin zu einem Bürger. Was aber die DramaturgInnen (im Programmheft) und die Regie daraus gemacht haben, war ein Kunststück für sich.
Der Rahmen – Schloss Eggenburg – wurde für eine Rahmenhandlung samt wütendem Schlossherrn und dem Einzug einer fahrenden Schauspielertruppe zu einem Gesamterlebnis. Besonders aufmerksam war, dass den vor dem Schloss Wartenden Wasser und Kringerl angeboten wurden. Gemeinsam mit der bereits spielenden und singenden Truppe wurde alsdann das Schloss besetzt.
Ich bin schon sehr gespannt, die allerletzte Vorstellung der Styriarte zu besuchen. Von mehreren Seiten habe ich schon gehört, dass dieses Klassik-Festival, das den Dirigenten Nicolaus Harnoncourt stärker an Graz binden soll, schon vorab ziemlich ausverkauft war.
Daher freue ich mich umso mehr, es auf diesem Weg noch zu einer Karte für eine Einakter-Oper geschafft zu haben. Mehr über Atmosphäre, Publikum und Aufführung danach!
Ingrid Götz war lange Jahre in der österreichischen Filmbranche, als Autorin und Redakteurin tätig. Heute ist sie Redakteurin für einen Textpool der Österreich Werbung. Freizeit: Kultur, Natur, gute Küche und erfüllte Zeit.
Die glücklichen GewinnerInnen bekommen neben Karten für “Ein Fest für Händel” am Samstag den 4.7.2009. auch die Übernachtung von 4. auf 5.7. in einem 4-Sterne Hotel in zentraler Lage. Damit nicht nur Menschen aus Graz und Umgebung in den Genuss dieser Freikarten kommen.
Im Händelfest der styriarte begleiten wir den Moralisten aus Halle durch die Jahrzehnte seines Londoner Schaffens. Die Interpreten kommen aus England und Italien, wie zu Händels Lebzeiten: zwei der schönsten Händelstimmen der Gegenwart und ein Barockorchester, das sich mit der Kunst des „charmanten Ungeheuers“ auskennt wie kaum ein anderes.
Die Suche nach den Festival-ReporterInnen 2009 läuft auf Hochtouren. Die Aussicht auf 1×2 Freikarten für ihr Lieblingsfestival motiviert die freikarte-KulturBlog-LeserInnen zu ausführlichen, lustigen, präzisen und vor allem sehr persönlichen Bewerbungen. Einen kleinen Auszug – sozusagen den ersten Zwischenstand der Festival-ReporterIn-Aktion wollen wir hier präsentieren. Zum Durchschmökern und als Ansporn für viele weitere Anmeldungen!
“Klein, fein, einfach noch ein richtiges Festival. Und wenn einen die Securities am 2ten Tag schon mit dem Namen begrüßen, dann darf man dort nicht fehlen )” – Tanja
“Liebes Freikarte-Team, sehr gerne möchte ich Kinokarten fürs Sommerkino gewinnen, weil ein Kinobesuch eine gute Möglichkeit ist, mit meine Mutter Kontakt zu pflegen und das in Kaiserebersdorf, in dem Teil von Wien in dem ich aufgewachsen bin und der für uns beide mit vielen gemeinsamen Erinnerungen behaftet ist.” – Claudia
Wie auf dem freikarte.at KulturBlog und im freikarte.at KulturLetter bereits angekündigt, gibt es für die heurige Festivalsaison eine besondere Aktion: gewinnen Sie 1×2 Freikarten für ein Festival Ihrer Wahl – und teilen Sie Ihre Vorfreude, Ihre Erlebnisse vor Ort und Ihr Resumé in einem kurzen Blog-Eintrag mit den freikarte.at KulturBlog-LeserInnen!
Alles, was Sie dafür tun müssen, ist in einer Email an info@freikarte.at zu begründen, warum Sie das gewählte Festival besuchen und kommentieren möchten, sowie nach dem Festivalbesuch einen Blog-Eintrag für den freikarte.at-Kulturblog zu verfassen. Journalistische oder gar schriftstellerische Erfahrungen sind dafür nicht nötig – was zählt, ist die Freude am Festival!
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