Verlosungstipp – 11. Schwechater Satirefestival 2012

Januar 3, 2012

Es gibt viele gute Gründe Wien mal den Rücken zu kehren und sich im Umland umzusehen: Skifahren am Semmering, Wandern im Wienerwald, Eislaufen am Neusiedlersee etc. Wie man sieht, haben die meisten Aktivitäten mit der Natur zu tun.

Aber auch kulturell gibt es vor den Toren Wiens einiges zu entdecken. Zum Beispiel das erste Festival-Highlight des Jahres.
Das 11. Schwechater Satirefestival von 18. Jänner bis 3. März 2012.

Schwechat ist im Jänner und Februar
immer die Hauptstadt des Lachens!

freikarte.at verlost Eintrittskarten für alle Festival-Highlights.
Als besonderen Preis winken Karten für den Eröffnungsabend am 18. Jänner mit dem großen, bösen, scharfzüngigen Mann der deutschen Schmäh-Poesie – Wiglaf Droste. Im Anschluss wird nicht nur die Eröffnung des Festivals sondern auch “20 Jahre Theater Forum Schwechat” bei Musik und Buffet gefeiert.

Gewinnen Sie Freikarten für den Eröffnungsabend
des 11. Schwechater Satirefestival 2012 unter diesem Link.

Freikarten für alle Festival-Highlights
können Sie unter diesem Link gewinnen.

Weitere Infos unter www.satirefestival.at


Vorhang auf! Eine GOETHEliche Komödie in Schwechat

September 16, 2011

Er ist zweifelsohne ein Schwergewicht der deutschen Literatur und treibt so manchem Gymnasiasten nach wie vor den Angstschweiß auf die Stirn.

Bei Johann Wolfgang von Goethe, denkt man nicht sofort an die leichte Muse der Komödie. Das man damit dem großen Dichter unrecht tut, will das Theater Forum Schwechat ab kommender Woche mit DIE MITSCHULDIGEN beweisen.

freikarte.at verlost Tickets für die komplette Spielreihe vor den Toren Wiens.

Ein Ausflug der sich lohnt. VORHANG AUF für Goethe!
Zu den Verlosungen auf freikarte.at

THEATER FORUM SCHWECHAT “Die Mitschuldigen”
Komödie von Johann Wolfgang von Goethe
von 22. September bis  8. Oktober 2011
im Theater Forum Schwechat.

Dieses burleske Lustspiel vom betrogenen Betrüger steckt voller Situationskomik mit einer hinreißend rhythmisierten Kunstsprache. Goethe hatte das Werk im Jahre 1768 geschrieben, mit dem er sich “Luft verschaffen” wollte. Luft verschaffen von den Entdeckungen der “unterschworenen und übertünchten Familienverhältnisse der bürgerlichen Sozietät” seiner Heimatstadt Frankfurt. 1777 trat Goethe selbst in der Rolle des Alcest im Weimarer Liebhabertheater auf.

Premiere: Donnerstag, 22. September 2011, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 23.09., 28.09., 29.09., 30.09. und
06.10. 07.10., 08.10.2011. Beginn: jeweils 20 Uhr!
www.forumschwechat.com

Bild: “Der junge Goethe”
gemalt von Angelica Kauffmann 1787


Symbiose Bibliotel: Reisen ist Lesen ist Reisen

Juni 1, 2010

„Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.” Joseph Addison, engl. Schriftsteller

Lustgewinn. Welches Motiv könnte besser dazu geeignet sein, Aufmerksamkeit zu erregen? Und wäre zugleich auch noch Sinn stiftend, bildungsvertiefend und beeindruckend ästhetisch? Ein neues Konzept hat die neuen alten Bedürfnisse der Menschen gut erkannt und ist zugleich so verteufelt einfach wie effizient: Ob auf Urlaub oder Geschäftsreise, das Lesen spielt dabei immer eine bedeutende Rolle. Und ist nicht jeglicher Ausbruch aus dem Alltag – wodurch auch immer – wie eine Reise in ein unbekanntes Land?

Klicken um das Foto zu sehen

Das dachte sich auch der findige Salzburger Tourimusexperte Sebastian Mettler und kreierte das Konzept „Bibliotels“: „Hier wird eine Symbiose zwischen dem Reisen und dem Lesen geschaffen, denn Bibliotels sind Beherbergungsbetriebe, die neben perfekter Qualität auch Kompetenz in Sachen Lesen anbieten. Lesebegeisterte Urlaubsgäste können ihren Urlaub in einem Bibliotel genauso wie bisher genießen, bereichert um die optimale Leseatmosphäre“.

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Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller las in Graz

Januar 20, 2010

feedback_hertamueller

Liebes “freikarte.at”-Team!

Ich habe mich sehr gefreut über die zwei gewonnenen Eintrittskarten zur Lesung der Nobelpreisträgerin Herta Müller im Literaturhaus in Graz. Ich hatte schon einige ihrer Romane gelesen und freute mich, sie persönlich kennen zu lernen und lesen zu hören.

Das Erlebnis war einzigartig und die Faszination groß…

Zu Schluss bekam ich noch eine Signatur auf mein frisch gelesenes Werk. Ich lege ein Foto bei, auf dem ich Herta Müller gegenüber stehe. Nochmals schönen Dank !

Mit freundlichen Grüßen,
Maria H.

Foto: (c) Maria H.


Bachmann-Preis, Literatur und das Netz

Juni 23, 2009

Wie passen Internet und Literatur zusammen? Werden die humanistischen Werte nach und nach zerstört? Kaum ein Platz im Umfeld der deutschsprachigen Literatur eignet sich trefflicher zum Streiten, Loben und Lästern als das Klagenfurter Lesefest, das allsommerlich mit dem Bachmann-Preis endet. Nirgendwo sonst sind Kritiker und Publikum näher dran, wenn es gilt, neue Talente zu entdecken oder Texte zu verreißen als in Klagenfurt. Neuerdings spielt auch das Internet eine Rolle im illustren Reigen der Literatursinnigen. Nicht zur uneingeschränkten Freude aller Protagonisten.

Der Wettbewerb um die Vergabe des Ingeborg-Bachmann-Preises ist Teil der 33. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Vom 25. bis 28. Juni sind 14 Autorinnen und Autoren – unter ihnen vier Österreicher(innen) – und sieben Jurymitglieder über den gesamten Wettbewerb – 16 Stunden lang – live in 3sat zu sehen. Die Qualität der Texte wird sofort kommentiert. Hier geht´s zur Übersicht…
Wir freuen uns darauf und werden weitere Eindrücke direkt vom Wörthersee berichten…

Ganz Wien ist Bühne – wenn “Undine geht”

Juni 1, 2009
Undine geht - Eröffnungsszene - von www.tautscher.net

Undine geht - Eröffnungsszene - Bild: www.tautscher.net

Abfahrt – Pfingstsonntag 15.45 Uhr – Gleis 5 – Bahnhof Wien Heiligenstadt. Beim Stiegenaufgang wartet bereits ein “Steward”. Doch ehe wir die Schnellbahn-Garnitur der 60er Jahre besteigen, beginnt der Schauspielreigen bereits am Bahnsteig – 3 Ehefrauen (für jedes Zugabteil eine) klagen ihr Leid – ein Wasserschaden. Hans (auch in dreifacher Ausführung) hört in seinem zwingerartigen Schrebergarten die aktuellen Wasserstände ab.

Dann kann die Reise beginnen! Wie bereits berichtet – gab es am Pfingstwochenende mehrmals die Gelegenheit einen Text von Ingeborg Bachmann und Musik von Olga Neuwirth bei UNDINE GEHT – Eine Reise mit dem Zug von “Oper unterwegs” zu erleben. Und eine Reise war es – mit dem Zug – und ein Erlebnis war es auch – mit neuen Einblicken ins Wiener Stadtgebiet und Umland.

Rezitiert wird der Bachmann Text “Undine geht” von einer verstörend, eindringlichen Stimme über im Zug montierte Boxen. Trotz der Abrechung mit dem “Mann als Ungeheuer” sorgt die Adaptierung im Zug für ein erstes Lächeln, wenn “das Monster” einfach nur als “Hans” tituliert wird – während die Schnellbahngarnitur am Kronen Zeitungs Gebäude vorbei rattert.

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www.literaturcafe.de – Der literarische Treffpunkt im Internet

November 19, 2008

www.literaturcafe.de – Eine Seite, die Literaturinteressierte unter den Lesezeichen ihrer Webbrowser gespeichert haben sollten. Gestern stellte Wolfgang Tischer, Gründer, Betreiber und Chefredakteur der Seite, selbige in einem Vortrag im Rahmen eines Lehrgangs der Werkstätte Kunstberufe persönlich vor.

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Stipendium andersrum

August 25, 2008

Mittlerweile scheint es ja für so ziemlich alles Stipendien und Preise zu geben, für’s Studieren, für wissenschaftliche Arbeiten sowieso, für bildende Künstler (besonders beliebt: Artists in Residence-Programme, die es erlauben, kostenlos an einem – hoffentlich – schönen Ort zu wohnen, sich ungestört seiner Arbeit zu widmen und dafür zumindest ein Taschengeld zu erhalten) und natürlich für’s Romane- und Gedichte-Schreiben.

Dass es aber auch ein Stipendium für das Romane- und Gedichte-Lesen gibt, war mir neu. Das Grazer Feuilleton-Magazin schreibkraft vergibt ein Lesestipendium in der steirischen Hauptstadt. Drei Wochen lang Grazer Luft schnuppern und vor allem: lesen, lesen, lesen für 1100€! Das klingt für mich nach Paradies! :-)

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Ein Buch als Zeichen der Zeit: Philippe Djian – die Frühreifen

Mai 9, 2008

Muss zugeben, Philippe Djian begeistert mich als Autor mit seinen Werken nun bereits seit seinem Frühwerk ‘Betty Blue’ in den späten 80ern…..

Die dynamische Erzählaune des Franzosen und der immer leicht biografische Touch der Stories bzw. Personen – der Kampf eines Schriftstellers entweder im Mittelpunkt oder gepackt in eine Nebenrolle – aber so gut wie immer präsent!

Mein Lieblingsbuch von Djian ist ja mit Abstand ‘Pas de deux’ – diese wunderbare Liebesgeschichte mit laufenden Kindheits- und Jugendrückblicken der Hauptfiguren und den Orts-Sprüngen zwischen Frankreich und der amerikanischen Ostküste in der Gegenwart….

Jetzt aber hat es mich letzten Donnerstag dazu bewogen, den zuletzt veröffentlichten Roman von Philippe Djian zur Hand zu nehmen, und wie immer fast ohne Pause die wunderbare Geschichte zu verschlingen – am Tag der Arbeit so zusagen Lese-Arbeit zu verrichten….

Buch Cover: Philippe Djian - Die FrühreifenMit ‘Die Frühreifen’ zeichnet Djian ein Bild der ‘reichen und schönen Gesellschaft unserer Zeit’ – insgesamt betrachtet zeichnet er es rabenschwarz – denn sowohl die Jugendlichen als auch die Erwachsenen leben dahin ohne wirkliche Optionen in Gegenwart oder Zukunft – ohne wirkliche Inhalte in Ihrem Dasein – die Zeit totschlagend mit Drogen und Sex….. Das Buch zeichnet ein Bild von Jugendlichen die mit knapp 14 Jahren täglich kiffen und sich gegenseitig, sowie Ihre Eltern nicht besonders gut behandeln – die weit abgebrühter scheinen als Ihre Eltern und die Umgebung der Erwachsenen….

Aber wie immer schafft es Djian seinen Figuren Leben einzuhauchen und man beginnt dadurch mit diesen zu sympathisieren – die Geschichte rast in gewohnter Manier dahin und läßt einen nicht mehr los – und wenn man die knapp 400 Seiten durchgelesen hat, legt man den Band beiseite und ist etwas traurig, dass es schon wieder zu Ende ist!!

Und in solchen Djian – Buch – Ende – Stimmungen frage ich mich dann immer: wann kommt wohl sein nächstes Buch endlich heraus?

Weiterführende Links:

Philippe Djian auf Wikipedia

Artikel auf kulturnews.de

Buch auf Amazon


Luxus Lesen?

April 25, 2008

Ist Literatur in der Krise? Es gibt immer mehr Bücher (45.000 pro Saison allein im deutschsprachigen Raum!), aber immer weniger LeserInnen oder immer weniger Zeit zum Lesen (der Durchschnittsmensch liest angeblich zwei Bücher im Jahr). Die österreichische Schriftstellerin Anna Mitgutsch schreibt darüber in ihrem Artikel “Das Ablaufdatum der Literatur” im Standard vom 20. April 2008, und über die veränderten Bedingungen im Literaturbetrieb, die “Deregulierung des Marktes” und die Krise des Lesens.

Wer hat denn auch noch Zeit, wirklich zu lesen? Nicht nur einige wenige 1000 Zeichen eines Blogeintrags zu überfliegen, sondern Romane zu lesen? Das Desinteresse bzw. die problematischen Bedingungen am Literaturmarkt zeigen sich nicht nur bei der Linzer Literaturmesse LITERA (siehe ein Standard-Artikel dazu: “Buchmesse und keiner geht hin”); sondern auch bei der letzten Lesung, bei der ich war: am Dienstag lasen in der Alten Schmiede junge, mehr oder weniger aufstrebende österreichische SchriftstellerInnen (Thomas Ballhausen, Gertraud Klemm, Kurt Leutgeb und Andrea Stift) aus ihren neuen Werken. Das Publikum war nicht gerade groß, und das obwohl die Lesungen bei freiem Eintritt stattfinden.

Und trotzdem: die Geduld, das Zuhören, das Wundern über manch seltsame Idee der Autoren oder die eine oder andere gestelzte Wendung haben sich ausgezahlt: am Ende wurden große Fragen, nicht nur der Literatur, sondern auch der Menschheit diskutiert! Lesen Sie den kompletten Artikel hier »