Während der Winter innerhalb weniger Tage über uns hereingebrochen ist, könnte man fast auf den Herbst vergessen. Aber das wäre ein schwere Fehler – nicht nur die bunte verfärbten Blätter und die spektakulären Sonnenuntergänge würden uns vorenthalten werden.
Auch der Steirische Herbst würde “seine” Jahreszeit verlieren.
Ab 23. September und bis 16. Oktober wird Graz an allen Ecken und Enden von Kunst heimgesucht. Heuer unter dem Motto:
“Zweite Welten! Reale und irreale Parallelsysteme”
Tauchen Sie also ein – in eine Welt voll Performance, Kunst, Tanz, Musik und vielem mehr. Finden Sie zum Beispiel heraus was Terence Hills Blaue Augen oder Magne Furuholmen von a-ha und Guy Berryman von Coldplay in Graz zu suchen haben.
GRAZ steirischer herbst 2011 “Zweite Welten!
Reale und irreale Parallelsysteme”
von 23.9. bis 16.10.2011.
Das Leitmotiv des diesjährigen steirischen herbst – fragt nach kulturellen, sozialen, politischen, psychologischen Parallelwelten: als gedankliche Alternativen, Denkmodelle, Hebel für Paradigmenwechsel, die uns plötzlich die Dinge anders sehen lassen.
Den Blick, die Parameter etwas verschoben und schon geraten die Dinge ins Rutschen: Den Fokus anders eingestellt, das Klare verschwimmt, das Verschwommene wird klar und wir erkennen andere Strukturen, andere Schichten, andere Wirklichkeiten. www.steirischerherbst.at
Gewinnen Sie Freikarten für die folgenden Produktionen:
- CESENA – De Keersmaeker / Schmelzer – Karten kaufen
- Miguel Gutierrez (USA) – Heavens what have I done – Karten kaufen
- Zweite Welt – herbst-Ausstellung – Karten kaufen
- Die blauen Augen von Terence Hill (Bild) – Karten kaufen
- Shakespeare’s As You Like It, A Body Part – Karten kaufen
- APPARTJIK – feat u.a. Magne Furuholmen (a-ha), Guy Berryman (Coldplay) & Jonas Bjerre (Mew) – Karten kaufen
Er gehört zu den international anerkanntesten österreichischen Malern und Grafikern.
Siegfried Anzinger hat bereits die höchsten Auszeichnungen erhalten und ist mit Oberösterreich und im speziellen mit dem LENTOS in vielfältiger Weise seit langem verbunden.
Schon im Jahr 1986 präsentierte Peter Baum in der Neuen Galerie der Stadt Linz eine allererste Werkschau, die vorab im Museum für Gegenwartskunst Basel und im Kunstmuseum Bonn gezeigt wurde.
Die Schau im LENTOS gibt einen umfassenden Einblick in das vielseitige Schaffen des Künstlers. Im Zentrum der Ausstellung stehen neueste Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, die mit frühen, exemplarisch ausgewählten Hauptwerken konfrontiert werden.
Großformatige Leinwände aus dem Frühwerk werden ebenso präsentiert, wie die erstmals in Österreich gezeigten, 2009/2010 entstandenen Paradiesbilder, Serien mit Selbstbildnissen, Heiligen, Cowboys und Indianern.
Von 24.9. bis 17.10.2010 steht die Virtuosität im Mittelpunkt des steirischen Kultur- und Kunstfestivals.
Nicht immer ist das Werk, das die Menschen in die Kultur-Tempel strömen lässt. Nicht selten stellt das Können der KünstlerInnen die eigentliche Kunst in den Schatten.
Der steirische herbst wirft einen scharfen Blick auf das Phänomen der Virtuosen und lotet die manchmal verschwimmenden Grenzen zwischen “Meistern, Trickstern, Bricoleuren” aus.
Dieses Leitmotiv des steirischen herbst 2010 spielt mit den unterschiedlichsten Aspekten von Virtuosität: Als Fähigkeit, mit handwerklichem Geschick den Inhalt zu überhöhen oder uns vom Eigentlichen abzulenken, ist sie nicht nur eine Sache der Meister – sie ist auch das wichtigste Instrument aller Taschendiebe und Hütchenspieler.
freikarte.at verlost für zahlreiche steirische herbst Veranstaltungen Karten unter diesem Link.
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VORHANG AUF!-TIPP auf freikarte.at: Die Musik- und Theaterbühnen des Landes eröffnen die neue Saison! Um über die spannenden Eröffnungsveranstaltungen oder schon jetzt über die Highlights der Saison 2010/11 informiert zu sein, gibt es den Vorhang auf!-Tipp. Für jeden Geschmack ist etwas dabei – und das Beste: neben der Möglichkeit, Karten für die Veranstaltung zu buchen und kaufen, gibt es auch immer Freikarten zu gewinnen!
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Christoph Schlingensief während der Verleihung des Nestroy-Theaterpreises 2009 (Circus Roncalli auf dem Wiener Rathausplatz).
In Zeiten der permanenten Bespielung mit Schlagzeilen gibt es wenige Meldungen, die einen kurz stocken und innehalten lassen. Gestern Abend war es wieder soweit – Christoph Schlingensief ist 49jährig an Krebs gestorben.
Nichts was er gemacht hat, hat allen gefallen. Er war wohl einer der wenigen im Kunstbetrieb, die die Provokation nicht um der Provokation willen suchten. Denn alles, was er machte, hatte eine Message. So unpopulär das in diesen Tagen auch sein mag, so wurde er dadurch doch zum Pop-Star der Theaterszene.
Als Genie von den einen gefeiert, als Enfant terrible von den anderen gehasst. Die Wahrheit liegt wohl wie immer irgendwie dazwischen. Im Gegensatz zu vielen anderen Provokateuren hat sich Schlingensief dem Publikum gestellt, egal ob es sich für oder gegen ihn verbündete. Dabei hat er sich so weit hinausgewagt, dass es manchmal auch weh tat (siehe Video von der “Container Aktion” in Wien im Jahr 2000).
Er stellte sich der Diskussion und verteidigte seine Arbeit, weil es etwas gab, über das es sich zu streiten lohnte. Ob als Medienkritiker, Partei- & Kirchengründer, Talk-Master, Autor, Opern- & Film-Regisseur oder Kultur-Entwicklungshelfer war er ein Wahnsinniger mit einer Vision, der von Publikum und MitstreiterInnen nicht weniger verlangte als von sich selbst.
Er sprach Kunst, er atmete Kunst und vermutlich schwitze er auch Kunst. Er lebte seine Kunst und seine Kunst lebt weiter. Tschüss Christoph Schlingensief! Du Künstler!!!
Kondolenzbuch und Spendenaufruf für das Operndorf in Burkina Faso: www.schlingensief.com
… Fotografin, Revolutionärin – Reisende und Feministin möchte man noch hinzufügen.
Oft ist es der Zufall, der einem die schönsten Entdeckungen beschert. In meinem Fall war es ein Seminar auf der Uni, das mich auf das Leben und Werk vonTina Modottigebracht hat. Umso freudiger überrascht war ich, als ich jetzt – Jahre später – die Ankündigung zur neuen Ausstellung im Kunst Haus Wiensah.
Die Aufführung in Gutenstein kann ich nicht anders als gelungen betiteln. Schon die Anfahrt war eine Reis. Ich kam aus Wien und habe die Änderung der Landschaft von Großstadt auf Gebirge genossen. Alles war grün und die Luft angenehm nach dem Dunst in der Stadt. Die Veranstalter haben sich große Mühe gegeben mit übersichtlicher Beschilderung und Parkplatzeinweisung.
Nach Verlassen des Parkplatzes überquert man einen kleinen Fluss – für mich war das wie ein Eintauchen in eine andere Welt - als ich die Festzelte erblickte. Zur Einstimmung haben wir uns am gut sortierten, preiswerten Büffet gelabt. Die Aufführung findet in einem Zelt statt – was nicht das Open Air Feeling aufkommen lässt, allerdings vor Kälte und Nässe schützt, somit war unsere mitgebrachte Decke nicht von Nöten. Die Vorstellung begann pünktlich…