Up in the Air – Höhenflug mit George Clooney

Februar 5, 2010

Up in the Air im Gartenbaukino WienDiese Woche erlebte ich wieder einmal die Magie, die Kino auch ohne beindruckende Computer-Animationen und 3D-Effekthascherei erzeugen kann. Bereits der Vorspann nimmt einen bei der Hand und lässt den Geist in über den Wolken schweben.

“This Land is your Land, this Land is my Land”

Den Blick auf Städte und Landstriche gerichtet, die aus dieser Höhe wie abstrakte Gemälde oder komplexe Strukturen unter dem Mikroskop aussehen. Es ist Amerika von oben, dass in diesem On-Air-Roadmovie zwar wie die klassischen USA aussieht, aber wie französisches Kino klingt.

Übrigens gibt es noch ein paar Tage lang Tickets für Up In The Air im Gartenbaukino Wien auf freikarte.at gewinnen.

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Premierenbericht – Salami Aleikum

Dezember 15, 2009

Die Haute-Volée der heimschen Kabarett-Szene gab sich ein Stelldichein, als Michael Niavarani zur Gala-Filmpremiere von Salami Aleikum lud. Unter den Gästen weilte neben Victor Gernot und Werner Sobotka auch der “Alt-Meister” Werner Schneyder. Das wiederum freute den (ost-)deutschen Schauspieler Wolfgang Stumph ganz besonders. War Schneyder doch auch im Zuschauerraum gesessen, als Stumph bereits 1988 zum erstenmal im Westen – genauer in München – auftrat. Nie hätte es sich damals gedacht, dass er über 20 Jahre später in Wien einen Film präsentieren würde, in dem ein iranisch-stämmiger Regisseur eine phantasievollen Blick auf das  Zusammenleben von Persern und Deutschen mitten im wild-trostlosen Osten der Bundesrepublik wirft.

Und das tut er mit Bravour. Eine schwungvolle Liebeskomödie, die sich nicht schämt Märchen zu sein. 1001 Nacht trifft auf Bollywood, das in homöopathischen Tanzeinlagen den Film berreichtert. Wer sich Niavarani tanzend vorstellt, weiß wie ernst es dem  Regisseur war, einen Tanzfilm zu machen. Auch fast Monty Python-artige Trickfilmpassagen ergänzen den Bilderreigen, ohne platt und gewollt konstruiert zu wirken. Bleibt die Geschichte, die feinfühlig und ohne Kitsch das “anders-sein” berührt, ohne dabei vor so manchem überzeichnetem Klischee über Ost-Deutsche und Perser zurück zu schrecken. Alles  in allem eine sehr lustiger Film-Abend, der zeigt, dass man weder Angst vor der Fremde, noch vorm Anderssein haben muss. Denn was ist so schlimm daran etwas Hoffnung zu haben.

Filmstart in Österreich ist der 1. Jänner 2010
Das wäre doch was für einen Neujahrsvorsatz.
www.salami-aleikum.at


Kurz und knackig – Vienna Independent Shorts Festival 2009

Mai 17, 2009

vis_eroeffnungDie Eröffnung letzten Donnerstag im Gartenbaukino war restlos ausverkauft – mit vollem Saal bot also eines der schönsten Kinos Wiens einen gelungenen Rahmen für den Startschuss des 6. Internationalen Kurzfilmfestivals.

Die Moderation war zum Schmunzeln – und das Eröffnungsprogramm mehr als überzeugend. Gezeigt wurden 5 Kurzfilme, davon 4 Österreich-Premieren und eine Weltpremiere.

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Weihnachtliches Stimmungsfernsehen

Dezember 20, 2008

Nachdem ich gestern eine Träne bei meiner “Kleinen Lord”-Premiere vergossen habe (es ist schon erstaunlich wie lange man sich einem solchen Weihnachts-Kulturgut-Film entziehen kann), muss ich von einem anderen augenfeuchten Filmende berichten.

Am Donnerstag lud das Gartenbaukino und die Viennale zur Weihnachtsgala und zeigte den amerikanischen Weihnachtsklassiker “It’s a Wonderful Life” von Frank Capra – mit einem wie immer grandios coolen, beherzten und wundervoll verzweifelten James Stewart.

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