Dezember 11, 2009
Schon die längste Zeit wollte ich eine kurze Geschichte zu diesem Buch, dieser Autorin und diesem Blog schreiben. Diese Gelegenheit will ich nicht versäumen.
Das Buch HEXENDREIMALDREI der Wiener Autorin Claudia Toman ist definitv eine Empfehlung für so manchen Gabentisch. Wer sich einen eigenen Eindruck zum Buch und zur Autorin machen will, dem sei die Live-Online-Lesung am 17.12.09 um 19.30 Uhr unter dieser Adresse ans Herz gelegt.
Überhaupt versteht es die Autorin gekonnt mit den neuen Kommunikationswegen im Internet umzugehen. So findet man in ihrem Blog unter der Rubrik “On Writing” Einblicke in die Entstehung eines Buchs – in diesem Fall von HEXENDREIMALDREI bzw. auch gleich dem zweiten Roman JAGDZEIT.
Neben zahlreichen twitter-Kanälen, den üblichen Bestell-Links und Leseproben bietet Claudia Tomans Autorenblog jede Menge persönlicher Eindrücke über das Leben als Autor, den Umgang mit dem eigenen Werk und die darauf einprasselnder Einflüsse.
Schön, dass es zwischen kommenden Feiertagen viel Zeit zu lesen gibt. http://claudiatoman.blogspot.com
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher
Oktober 19, 2009
Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wurde letzte Woche der “kurioseste Buchtitel des Jahres 2009″ gewählt.
Das Buch “Das Leben ist keine Waldorfschule” (von Mischa-Sarim Vérollet – ISBN: 978-3551682147) verwies unter anderm Titel wie “Schwester Helga – Du maximierst mein Glück: Der Arztroman zur Mikroökonomie”, “Als ich meine Mutter im Sexshop traf” und “Weiße Wannen – technisch und juristisch immer wieder problematisch?” auf die Plätze.
Man soll zwar ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Aber so ein origineller Titel lädt schon ein, etwas tiefer in die Materie hineinzuschmökern.
Wir hoffen mit den folgenden Titeln Ihren Geschmack getroffen zu haben und laden Sie recht herzlich zum Schmökern ein - in den freikarte.at Kulturtipps der Woche - KulturLetter abonnieren
KulturLetter Kommentar vom 20.10.2009
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher
Juli 2, 2009
Kaum irgendwo sonst spielt subjektiver Geschmack, Empfindung oder Wahrnehmung so eine grosse Rolle wie in der Kunst – und speziell im geschriebenen Wort, das mir besonders am Herzen liegt. Jedes Jahr aufs Neue gilt der Bachmannpreis in Klagenfurt als Spielwiese für Perspektiven und als Streitfall für Experten. Juroren im allgemeinen und im speziellen werden hinterfragt wie selten – ebenso wie die Autoren selbst. Was will der Juror – was will das Publikum – was ist relevanter für den Buchverkauf? Fragen, die in Zeiten wie diesen immer mehr Brisanz bekommen, da die Welt der “User-Generation” längst auch den Literaturbetrieb erreicht hat. Welche Relevanz haben literarische Kategorien (noch), welche Rollen spielen Geschmäcker, wer wird wofür gelobt und was steht dahinter? Political Correctness wie etwa – wie gross der Frauenanteil bei dem Bewerb sei oder welche inhaltlichen Ausgewogenheiten wie “ziehen” würden und was überhaupt “gefragt” sei scheinen zuweilen wichtiger als Formulierungen und Inhalte – aber spielen diese Fragestellungen eine Rolle? Eher im Verlag oder im Buchgeschäft? Geht es um den Verkauf oder um das Renommée?
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Veröffentlicht von Marion Fugléwicz-Bren
Juni 23, 2009
Wie passen Internet und Literatur zusammen? Werden die humanistischen Werte nach und nach zerstört? Kaum ein Platz im Umfeld der deutschsprachigen Literatur eignet sich trefflicher zum Streiten, Loben und Lästern als das Klagenfurter Lesefest, das allsommerlich mit dem Bachmann-Preis endet. Nirgendwo sonst sind Kritiker und Publikum näher dran, wenn es gilt, neue Talente zu entdecken oder Texte zu verreißen als in Klagenfurt. Neuerdings spielt auch das Internet eine Rolle im illustren Reigen der Literatursinnigen. Nicht zur uneingeschränkten Freude aller Protagonisten.
Der Wettbewerb um die Vergabe des Ingeborg-Bachmann-Preises ist Teil der 33. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Vom 25. bis 28. Juni sind 14 Autorinnen und Autoren – unter ihnen vier Österreicher(innen) – und sieben Jurymitglieder über den gesamten Wettbewerb – 16 Stunden lang – live in 3sat zu sehen. Die Qualität der Texte wird sofort kommentiert.
Hier geht´s zur Übersicht…
Wir freuen uns darauf und werden weitere Eindrücke direkt vom Wörthersee berichten…
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Veröffentlicht von Marion Fugléwicz-Bren
Juni 8, 2009
Ich will ganz ehrlich sein: Buchpräsentationen und auch Lesungen sind nicht so wirklich meins – schon gar nicht, wie in letzter Zeit in Mode, gegen Entgelt (so gesehen zum Beispiel bei Blixa Bargeld im WUK oder bei Sven Regener im Radiokulturhaus)…..
Und doch passiert es mir immer wieder, dass ich bei solchen Veranstaltung lande – wieder einmal geschehen letzten Samstag Abend den 6.6. 2009 in der Philosophischen Werkstatt Wien.

Marion Fugléwicz-Bren liest aus Ihrem Essayband ‘Zwischen den Zeilen’, stand am Programm – und ich war von der Autorin selbst eingeladen, welche eine liebe Freundin von mir ist – die philosophische Werkstatt Wien ist ein kleines Gassenlokal im 7. Bezirk in Wien, in der Lindengasse 61, und veranstaltet regelmässig philosophische Gespräche, Ausstellungen bildender Künstler und eben auch kleine und feine Buchpräsentationen…
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Veröffentlicht von Martin Kaltenboeck
Juni 4, 2009

Der Festivalreporter für das Spirit Base Festival von 10. bis 14 Juni 2009 steht hiermit fest: Gerhard Tauber hat mit seiner Bewerbung überzeugt. Er ist bereits begeisterter Besucher des Festivals und möchte seine (Vor-)Freude mit Ihnen teilen:
Man kommt hin und taucht ein in eine Atmosphäre der Harmonie und der Gemeinsamkeit. Man feiert zusammen, man tanzt zusammen, man freut sich gemeinsam, man genießt einfach gemeinsam die positiven Schwingungen.
Jedes einzelne Mal war ich auf diesen Festivals und jedes Mal war ich begeistert. Die Menschen dort, die Musik dort, die Stimmung dort – es hat mir jedes Mal wirklich viel gegeben und ich habe lang von der positiven Energie, die ich dort förmlich aufgesaugt habe, gezehrt.
Ich werde auch dieses mal dort sein – und ich würde gerne den „anderen da draußen“ berichten, was dieses Fest in meinen Augen so groß macht – und warum sie es nächstes Jahr auf keinen Fall verpassen sollten.
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Veröffentlicht von Michaela Schueller
Juni 1, 2009

Undine geht - Eröffnungsszene - Bild: www.tautscher.net
Abfahrt – Pfingstsonntag 15.45 Uhr – Gleis 5 – Bahnhof Wien Heiligenstadt. Beim Stiegenaufgang wartet bereits ein “Steward”. Doch ehe wir die Schnellbahn-Garnitur der 60er Jahre besteigen, beginnt der Schauspielreigen bereits am Bahnsteig – 3 Ehefrauen (für jedes Zugabteil eine) klagen ihr Leid – ein Wasserschaden. Hans (auch in dreifacher Ausführung) hört in seinem zwingerartigen Schrebergarten die aktuellen Wasserstände ab.
Dann kann die Reise beginnen! Wie bereits berichtet – gab es am Pfingstwochenende mehrmals die Gelegenheit einen Text von Ingeborg Bachmann und Musik von Olga Neuwirth bei UNDINE GEHT – Eine Reise mit dem Zug von “Oper unterwegs” zu erleben. Und eine Reise war es – mit dem Zug – und ein Erlebnis war es auch – mit neuen Einblicken ins Wiener Stadtgebiet und Umland.
Rezitiert wird der Bachmann Text “Undine geht” von einer verstörend, eindringlichen Stimme über im Zug montierte Boxen. Trotz der Abrechung mit dem “Mann als Ungeheuer” sorgt die Adaptierung im Zug für ein erstes Lächeln, wenn “das Monster” einfach nur als “Hans” tituliert wird – während die Schnellbahngarnitur am Kronen Zeitungs Gebäude vorbei rattert.
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher
Mai 25, 2009
Wie auf dem freikarte.at KulturBlog und im freikarte.at KulturLetter bereits angekündigt, gibt es für die heurige Festivalsaison eine besondere Aktion: gewinnen Sie 1×2 Freikarten für ein Festival Ihrer Wahl – und teilen Sie Ihre Vorfreude, Ihre Erlebnisse vor Ort und Ihr Resumé in einem kurzen Blog-Eintrag mit den freikarte.at KulturBlog-LeserInnen!
Alles, was Sie dafür tun müssen, ist in einer Email an info@freikarte.at zu begründen, warum Sie das gewählte Festival besuchen und kommentieren möchten, sowie nach dem Festivalbesuch einen Blog-Eintrag für den freikarte.at-Kulturblog zu verfassen. Journalistische oder gar schriftstellerische Erfahrungen sind dafür nicht nötig – was zählt, ist die Freude am Festival!
Wählen Sie aus der folgenden Liste an Festivals Ihr bevorzugtes aus und melden Sie sich an!
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Veröffentlicht von Michaela Schueller
Mai 17, 2009
Die Eröffnung letzten Donnerstag im Gartenbaukino war restlos ausverkauft – mit vollem Saal bot also eines der schönsten Kinos Wiens einen gelungenen Rahmen für den Startschuss des 6. Internationalen Kurzfilmfestivals.
Die Moderation war zum Schmunzeln – und das Eröffnungsprogramm mehr als überzeugend. Gezeigt wurden 5 Kurzfilme, davon 4 Österreich-Premieren und eine Weltpremiere.
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Veröffentlicht von Michaela Schueller
Mai 13, 2009

Ich bin ja ein klassisches Eisenbahnerkind – der eine Opa Bahnhofsvorstand, der andere Verschubmeister – der Papa und der Onkel waren Lokführer. Dass der Bruder und man selbst nicht diesen Berufsweg einschlugen, hatte auch mit den Aufnahmekriterien der heimischen Bundesbahnen zu tun.
Nun bin ich auch ein “Kultur-Mensch” – seit ich Musik hören und Filme sehen kann, bestimmt Kultur im weitersten und engsten Sinn mein Leben. Dass mein Berufsweg irgendwann in diese Leidenschaft mündet, war im Rückblick betrachtet immer schon klar.
Egal ob als Eisenbahner oder nicht. Die “heimliche Sehnsucht” nach den Stahlrössern auf Schiene ist aber nie ganz abgeflaut – manchmal setze ich mich mit meiner Jahreskarte in die Wiener Schnellbahn, um ein bisschen kreuz und quer durch Wien zu rattern und die Strecken abseits meiner üblichen Wege zu erkunden.
Nun kann ich dies auch mit einer kulturellen Darbietung verbinden. Bei “Oper Unterwegs – Undine geht” findet die Aufführung während der Fahrt in einer Schnellbahn-Garnitur aus den 60er Jahren, sowie die Inszenierung an stillgelegten Bahnhöfen statt.
Ingeborg Bachmanns berühmte Erzählung von 1961 ist erstaunlich akut, der Text schmerzt und fordert unbeirrt. Die Musik von Olga Neuwirth bildet mit dem Text ein integratives Ganzes, das sich dem FAHREN unterordnet. Die Zuschauer setzen sich ihr eigenes Theater zusammen. Die Stadt, die Bahn, die Szenen innen und außen, die bildlichen Installationen werden zu einem eigenen aufregenden Erlebnis.
www.oper-unterwegs.at
Am Pfingswochenende von 29.5. bis 2.6.
Abfahrt: Bahnhof Heiligenstadt, Gleis 5
Kartenvorverkauf über den ERSTE Bank Ticket-Shop
1 x 2 Karten auf freikarte.at gewinnen
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher