Man möchte den Teufel ja nicht an die Wand malen, aber das war es dann wohl mit dem Hochsommer 2010. Es bleibt zu hoffen, dass uns der September zur Rückkehr in Schule und Berufsalltag noch etwas “Indian-Summer” gönnt.
Dann können wir die in Rot- und Brauntönen schimmernden Blätter der Bäume im Sonnenlicht “Open Air” genießen.
Aber auch wenn das nicht klappen sollte, bietet die Kultur genügend Alternativen um Museums- oder Kino-Wetter auszuhalten. Lassen Sie sich inspirieren bei den Film-Verlosungen und Ausstellungs-Tipps auf freikarte.at
Erleben und genießen Sie Kultur. Was immer der September bringen mag. Dafür gibt es ja die freikarte.at Kulturtipps der Woche. KulturLetter abonnieren – KulturLetter Kommentar vom 31.08.2010
Christoph Schlingensief während der Verleihung des Nestroy-Theaterpreises 2009 (Circus Roncalli auf dem Wiener Rathausplatz).
In Zeiten der permanenten Bespielung mit Schlagzeilen gibt es wenige Meldungen, die einen kurz stocken und innehalten lassen. Gestern Abend war es wieder soweit – Christoph Schlingensief ist 49jährig an Krebs gestorben.
Nichts was er gemacht hat, hat allen gefallen. Er war wohl einer der wenigen im Kunstbetrieb, die die Provokation nicht um der Provokation willen suchten. Denn alles, was er machte, hatte eine Message. So unpopulär das in diesen Tagen auch sein mag, so wurde er dadurch doch zum Pop-Star der Theaterszene.
Als Genie von den einen gefeiert, als Enfant terrible von den anderen gehasst. Die Wahrheit liegt wohl wie immer irgendwie dazwischen. Im Gegensatz zu vielen anderen Provokateuren hat sich Schlingensief dem Publikum gestellt, egal ob es sich für oder gegen ihn verbündete. Dabei hat er sich so weit hinausgewagt, dass es manchmal auch weh tat (siehe Video von der “Container Aktion” in Wien im Jahr 2000).
Er stellte sich der Diskussion und verteidigte seine Arbeit, weil es etwas gab, über das es sich zu streiten lohnte. Ob als Medienkritiker, Partei- & Kirchengründer, Talk-Master, Autor, Opern- & Film-Regisseur oder Kultur-Entwicklungshelfer war er ein Wahnsinniger mit einer Vision, der von Publikum und MitstreiterInnen nicht weniger verlangte als von sich selbst.
Er sprach Kunst, er atmete Kunst und vermutlich schwitze er auch Kunst. Er lebte seine Kunst und seine Kunst lebt weiter. Tschüss Christoph Schlingensief! Du Künstler!!!
Kondolenzbuch und Spendenaufruf für das Operndorf in Burkina Faso: www.schlingensief.com
Elefantenbaby Tuluba - Foto: Tiergarten Schönbrunn, Daniel Zupanc
“Neben Kindern oder Tieren kannst Du nur verlieren” ist ein alter SchauspielerInnen-Mythos. Dieser Regel folgend muss es ganz schlimm sein, mit Baby- bzw. Jungtieren vor der Kamera zu arbeiten.
Demnach darf sich der Tiergarten Schönbrunn über einen neuen Kandidaten für den Tier-Oscar freuen. Das letzte Woche geborene Elefantenbaby bringt alles mit, um die Lücke zu füllen, welche Panda Fu Long hinterlassen hat.
Wie schon damals wurde auch diesmal via Internet zur Wahl eines Namens für den “Kleinen” aufgerufen. Bei insgesamt über 10.000 Stimmen entschied sich die Mehrheit (61.4%) für Tuluba, was so viel wie “Große Ohren” bedeutet.
Ebenso große Ohren bzw. große Augen werden Sie machen, wenn Sie einen Blick auf die freikarte.at Kulturtipps der Woche werfen. KulturLetter abonnieren – KulturLetter Kommentar vom 17.08.2010
Träume üben schon seit der Antike eine große Faszination auf die Menschen aus. Die bis zu letzt etwas geheimnissvolle Macht des Unbewussten beschäftigt nicht nur Forscher und Philosophen, sondern auch Künstler.
Auch in Christopher Nolans neuem Film dreht sich alles um Träume und die Manipulation des Unbewussten: Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) stiehlt seinen Opfern keine materiellen Gegenstände, sondern Geheimnisse aus ihrem Unbewussten – was während der Traumphase am besten funktioniert. Das macht ihn als Industriespion begehrt – doch im privaten und sozialen Leben hat er fast alles verloren.
Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die sogenannte INCEPTION. Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen.
Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen. Doch kein noch so ausgetüftelter Plan oder geballtes Fachwissen bereitet das Team auf diesen brandgefährlichen Feind vor, der jeden ihrer Schritte vorauszuahnen scheint. Einen Gegner, den nur Cobb hat kommen sehen…
Drehbuch und Regie Christopher Nolan Produzenten Emma Thomas, Christopher Nolan Kamera Wally Pfister Schnitt Lee Smith Musik Hans Zimmer Darsteller Leonardo DiCaprio, Michael Caine, Ken Watanabe, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard, Ellen Page, Tom Berenger
Verleih Warner Bros.
AB 29. JULI 2010 täglich um 17, 19 und 21 Uhr im Gartenbaukino.
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Außerdem werden Sie täglich an die nächsten Verlosungen erinnert. So haben Sie immer die “Last Minute Chance” auf eines der Freikartenpaare, das in den kommenden Tagen verlost wird.
Aufmerksamen freikarte.at-BesucherInnen ist es bestimmt schon ins Auge gestochen:
Seit einiger Zeit gibt es neben den üblichen freikarte.at-Regionen (Wien, St. Pölten, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck) auch noch eine weitere Region zum Auswählen und Gewinnnen: “Österreichweit”. Das heißt, dass egal wo der zukünftige Gewinner oder die erwartungsvolle Gewinnerin zuhause ist, die Preise werden direkt frei Haus geliefert!
Somit haben noch mehr Menschen, vor allem wenn sie nicht in den großen Städten wohnen, eine noch größere Chance aufs Gewinnen. Ganz wichtig dabei: beim Mitspielen die vollständige Postadresse anzugeben (die Daten werden garantiert nicht weitergegeben!)
Aktuell stehen 4 spannende Kinopremieren in Österreich samt Kinotgutscheinen und Special-Package zum Gewinn bereit und es sollen regelmäßig mehr werden.
Der aktuelle Preis:
3 DVDs/BLU RAYs von WÜSTENBLUME
zur Verfügung gestellt vom Filmladen
Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers der Geschichte von Waris Dirie, die Millionen bewegt hat!
3 DVDs/BLU RAYs von WÜSTENBLUME zur Verfügung gestellt vom Filmladen Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Waris Dirie.
Ihre Geschichte hat Millionen bewegt!
Zur Erinnerung: 3×2 Kinogutscheine – EXKLUSIVE VERLOSUNG FÜR freikarte.at-FANS!
Wir sind überwältigt von bereits über 540 freikarte.at-Fans auf Facebook und danken allen recht herzlich für ihr Interesse und ihre Treue! Natürlich muss das belohnt werden – unter ALLEN FANS (auch denen, die es bis dahin noch werden) VERLOSEN WIR 3×2 KINOGUTSCHEINE für spannende Filme, die demnächst in Österreich starten (“Der Kameramörder”, “New York, I love you”, “Die 4. Revolution”).
Selbst wenn es schon als fix gilt, DASS man gewinnt, stellt sich immer noch die Frage, WIE man gewinnt. Und da wollen wir an dieser Stelle für Christoph Waltz und seine Oscar-Dankesrede einen Extra-Preis fordern. Selten hat sich in den letzten Jahren ein Preisträger charmanter, eloquenter und sympathischer präsentiert als der 53jährige Schauspieler.
Nachtrag: Hier der Link zu einem Video der Rede auf youtube – leider in ziemlich schlechter Qualität – daher wollten wir das zuerst nicht online stellen. Doch da es einige Anfragen gab hier nun der Link: http://www.youtube.com/watch?v=KEwUUgkBqyI
Auch auch auf orf.at sollte in der TVthek diese Woche noch einiges an bewegtem Bildmaterial zur Oscar-Verleihung zu finden sein -tvthek.orf.at
Des Weiteren freuen wir uns über den ersten Regie-Oscar für eine Frau (eigentlich eine Schande, dass das so lange gedauert hat), und dass sich die Filmkultur gegenüber der Filmindustrie mehr als behaupten konnte. Auch ist unsere Freude über die Nominierungen für “Das weiße Band” größer als die (nicht vorhandene) Enttäuschung über die “Nicht-Prämierung” – schließlich musste ja für Avatar auch noch die eine oder andere Trophäe überbleiben.
In diesem Sinne wünschen wir gute Unterhaltung bei den diesmal Film-losen freikarte.at Kulturtipps der Woche KulturLetter abonnieren KulturLetter Kommentar vom 09.03.2010
Abschließend ein paar Anmerkungen zu den eben beendeten Olympischen Winterspielen. Eine Anerkennungs-Medaille für das sympathischste Transparent sollte an “More Cowbells” (“Mehr Kuhglocken”) gehen.
Außerdem sollte man nicht vergessen, dass es sich für Österreich um die viert-erfolgreichsten Winterspiele der Geschichte handelt – also “Schwamm drüber”.
Unser Blick ist jedenfalls schon nach vorn gerichtet. Denn in Kürze steht die nächste “Medaillen-Entscheidung” an. Bei der Oscar-Verleihung sind heimischen Vertretern bereits drei Podiumsplätze (ihre Nominierungen) sicher. Ob es für Gold (den Oscar) reicht, wird sich am 7. März weisen. Die komplette Olympia-Delegation wird die Oscar-Reisegruppe zwar nicht überflügeln können. Aber gegenüber den Ski-Alpin-Herren habe sie die Nase schon vorn.
Damit auch Sie kulturell die Nase vorn haben, die freikarte.at Kulturtipps der Woche -KulturLetter abonnieren KulturLetter Kommentar vom 02.03.2010