Christoph Schlingensief während der Verleihung des Nestroy-Theaterpreises 2009 (Circus Roncalli auf dem Wiener Rathausplatz).
In Zeiten der permanenten Bespielung mit Schlagzeilen gibt es wenige Meldungen, die einen kurz stocken und innehalten lassen. Gestern Abend war es wieder soweit – Christoph Schlingensief ist 49jährig an Krebs gestorben.
Nichts was er gemacht hat, hat allen gefallen. Er war wohl einer der wenigen im Kunstbetrieb, die die Provokation nicht um der Provokation willen suchten. Denn alles, was er machte, hatte eine Message. So unpopulär das in diesen Tagen auch sein mag, so wurde er dadurch doch zum Pop-Star der Theaterszene.
Als Genie von den einen gefeiert, als Enfant terrible von den anderen gehasst. Die Wahrheit liegt wohl wie immer irgendwie dazwischen. Im Gegensatz zu vielen anderen Provokateuren hat sich Schlingensief dem Publikum gestellt, egal ob es sich für oder gegen ihn verbündete. Dabei hat er sich so weit hinausgewagt, dass es manchmal auch weh tat (siehe Video von der “Container Aktion” in Wien im Jahr 2000).
Er stellte sich der Diskussion und verteidigte seine Arbeit, weil es etwas gab, über das es sich zu streiten lohnte. Ob als Medienkritiker, Partei- & Kirchengründer, Talk-Master, Autor, Opern- & Film-Regisseur oder Kultur-Entwicklungshelfer war er ein Wahnsinniger mit einer Vision, der von Publikum und MitstreiterInnen nicht weniger verlangte als von sich selbst.
Er sprach Kunst, er atmete Kunst und vermutlich schwitze er auch Kunst. Er lebte seine Kunst und seine Kunst lebt weiter. Tschüss Christoph Schlingensief! Du Künstler!!!
Kondolenzbuch und Spendenaufruf für das Operndorf in Burkina Faso: www.schlingensief.com
Es ist eine meiner liebsten Reiserouten aus meiner neuen Heimat Wien in meine alte Heimat – dem Mostviertel. Auf dieser Strecke passiert man einen unscheinbaren Kreisverkehr, über dessen Abzweigung man zur Burgarena Reinsberg kommt. Durch die entlang der Bundesstraße postierten Plakatständern kann man sich einen ersten Eindruck über das beindruckende Kultur-Programm im Herzen Niederösterreichs machen. So kann man sich dort noch bis 14. August an einem Opern-Abend mit ACIS & GALATEA erfreuen.
Ab September sind es die Theaterbühne, auf denen die Bretter die Welt bedeuten. Von 4. bis 12. September wird der Klassiker “Die Feuerzangenbowle” gegeben, ehe am 16.9. Otto Schenk mit “Die Sternstunde des Josef Bieder” für einen würdigen Saisonabschluss sorgen wird. Um das Erlebnis Reinsberg für alle Sinne abzurunden, sorgt die BIO-BURGKUCHL für das leibliche Wohl der Gäste.
Ich denke, da ist beim nächsten Weg durch Niederösterreich ein kultureller und kulinarischer Abstecher auf die Burgarena Reinsberg fällig. Vorab kann man sich auf www.reinsberg.at inkl. Festival-TV informieren.
Ein weiteres mal war ich in Sachen Kultur als Reisender unterwegs. Am Montag verschlug es mich mal wieder in meine alte Linzer Heimat. Das dieser Ort nicht mehr viel mit meiner alten Stahlstadt zu tun hat, ließ sich schon bei einem früheren Besuch feststellen. Aber auch dieses mal zeigte sich, dass Linz zu einer wandelbaren Kunst-Stadt mutiert ist.
Wo sonst kann auch außerhalb, bzw. nach einem Kulturhauptstadtjahr ein gigantischer Triumphbogen für die Kunst entstehen. So geschehen am Linzer Hauptplatz (siehe Bild).
Für viele gehört Kultur zur Erholung. Man darf aber auch “die Kultur der Erholung” nicht unterschätzen. Dazu brauch es nämlich nicht nur Ruhe, sondern auch die entsprechende Umgebung.
Dafür gibt es auf freikarte.at eine sehr gut passende Verlosung, bei der sich beide Bedürfnisse in perfekter Umgebung befriedigen lassen.
Mozart vs. Salieri – Das kleinste Opernhaus Österreichs präsentiert die altbekannte Rivalität zwischen dem „ungestümen“ Newcomer Mozart und dem „altehrwürdigen“ Hofkompositeur Salieri. In beiden selten gespielten Komödien „Der Schauspieldirektor“ (von W.A Mozart) und „Prima la Musica“ (von Antonio Salieri) wird das Theater mit seinen oft schrulligen und eigenbrötlerischen Stars gehörig auf die Schaufel genommen.
Beiden Werke haben nur ein Ziel: Humor und Spaß! Es sind Opern zur Freude und Erbauung des Publikums! www.schloss-kirchstetten.at
Gerade während der aktuell laufenden Fußball-WM treten Nationalhymnen wieder in den Vordergrund. Dass meist nur die Melodien wahrgenommen werden, ist wohl den Sangeskünsten der Fußballer zu schulden. Aber die werden ja auch fürs kicken und nicht fürs singen bejubelt.
Die österreichische Bundeshymne wird bei diesem sportlichen Großereigniss nicht bejubelt werden. Dazu hat man bei der heurigen styriarte in Graz die Gelegenheit. Die steirischen Festspiele stellen das identitätstiftende, aber auch umstrittene Stück heimischer Musik unter dem Motto “Heimat bist du” in den Mittelpunkt.
styriarte 2010 – Heimat, bist du
vom 25. Juni bis 25. Juli 2010 www.styriarte.com
Gewinnen Sie eines von vielen Kartenpaaren die freikarte.at unter diesem Link verlost und erleben Sie die styriarte 2010 vor Ort in Graz. Dazu gibt es noch eine Sonderverlosung.
Irmgard Knef, Nina Hagen, Tim Fischer und Malediva rocken die Stadthalle! Aus der Idee der Uferlos-Reihe im Theater AKzent letztes Jahr ist ein spannendes Festival 2010 geworden:
“Wien ist andersrum” sorgte vor einigen Jahren für einiges Aufsehen und zugleich für viel Farbe im Wiener Kulturleben! Seither wurde hier kein ähnliches Kulturereignis angeboten!
Aus diesem Grund fand im März 2009 im Theater Akzent das erste Kulturfestival „UFERLOS“ statt. Gleich zum Start war der künstlerische Erfolg nicht zu übersehen. Wir haben uns daher entschlossen, eine Neuauflage, diesmal in der Wiener Stadthalle durchzuführen! Auch diesmal ist es uns wieder gelungen, hervorragende Künstlerinnen und Künstler für dieses Festival zu engagieren!
Die Palette reicht vom Kabarett über Chanson, Popmusik bis zu mitreißendem Rock! Dieses Festival ist für alle Kunstliebenden da und soll in erster Linie zeigen, welch hervorragende Künstler hier zu Hause sind, welches Facettenreichtum geboten wird!
Gewinnen Sie Freikarten für die folgenden vier Konzerte:
24.6.2010: Irmgard Knef: Mein Wien Irmgard Knef, die fiktive quietschlebendige Cabaret-Schwester der großen Hildegard kehrt nach Wien zurück: Mit einem eigens für Wien neu kreierten SPECIAL-CONCERT.
26.6.2010: NINA HAGEN & BAND: Rock- & Gospel Tour 2010 Nina Hagen feiert in diesem Jahr sage & schreibe ihr 40. Bühnenjubiläum! … und sie rockt den Sommer 2010: Von Brest bis Wien; von Budapest bis Helsinki und natürlich all over Germany rollt ihr Rock’n’Gospel Truck und Nina hat alles im Gepäck, was sie in Jahrzehnten an Grooves, Beats und Messages zu ihrem energiegeladenen Universum zusammengebaut hat.
30.6.2010: Tim Fischer: Das Konzert Endlich singt Tim Fischer „Das Konzert“ und bindet damit einen Strauß aus den ultimativ schönsten Liedern, die ihn in seiner zwanzigjährigen Chanson-Karriere begleitet haben.
01.7.2010: Malediva: Ungeschminkt In ihrem sechsten Programm, ihrer bislang aufwendigsten Produktion, darf man Tetta Müller und Lo Malinke während der ersten Hälfte der Show dabei zusehen, wie sie von ihrer Hochzeitsfeier ins heimatliche Wohnzimmer zurückkehren und versuchen, ihr neues Leben als Ehepaar zu meistern.
Folgen uns auf Twitter und erhalten Sie täglich Veranstaltungstipps für Ihr WM-loses Kultur-Tages-Programm.
Außerdem werden Sie täglich an die nächsten Verlosungen erinnert. So haben Sie immer die “Last Minute Chance” auf eines der Freikartenpaare, das in den kommenden Tagen verlost wird.
Vom 21. Juli bis zum 14. August steht Steyr (hoffentlich) nicht als Stadt der Überschwemmungen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. In dieser Zeit gehen beim Musikfestival Steyr höchstens die Gefühle über.
Zwischen Edith Piaf, mit dem Musical “Der Spatz von Paris”, und Wolfgang Amadeus Mozarts “Don Giovanni” pendelt der musikalische Genuss.
Eröffnet wird der Reigen am 21. Juli passenderweise mit Georg Friedrich Händels WASSERMUSIK und dem Werk TE DEUM, das den meisten als “Eurovisionshymne” bekannt sein dürfte.
Damit sich auch Kinder für die schönen Klänge begeistern können, bietet das Musikfestival Steyr eine OPERNWERKSTATT für Klein und Groß sowie das Musical “OBSTSALAT”. www.musikfestivalsteyr.at
Gewinnen Sie Freikarten sowie ein Abendessen für 2 Personen
in einem Steyrer Restaurant und Zutritt zur VIP-Lounge mit Einführungsvortrag am 30.07.2010 zu DON GIOVANNI unter diesem Link.
Jede Siedlung die an einem Fluss liegt, wird zwangsläufig von diesem geprägt. Manchmal geht die Verbindung so weit, das sogar der Ortsname oder zumindest ein Teil davon mit dem Gewässer eins ist. Meist reicht aber das Anhängsel “… an der …”.
Wie nun eine Stadt mit Ihrem Fluss umgeht steht auf einem anderen Blatt. Die einen lassen ihn einfach links liegen, die anderen empfinden ihn als zu überbrückendes Hindernis. Die Klugen aber nutzen nicht nur seine Energie, sondern auch seine Atmosphäre, um zum Beispiel der Kultur einen stimmungsvollen Rahmen zu geben.
Das geschieht zum Beispiel in Tulln an der Donau. Auf der Donaubühne – Europas größte Flussbühne – finden jedes Jahr eine Vielzahl von Veranstaltungen statt. Neben der geistigen Kost durch Kabarett, Musik und Show sorgt das Gastro-Dorf direkt am Festivalgelände für das leibliche Wohl. Auch heuer bietet die Donaubühne Tulln eine Vielzahl von Veranstaltungen bei freiem Eintritt.
Für die Abende mit Otto Schenk, Uwe Kröger, den Paldauern, Rainhard Fendrich und den Drummers of Japan – Yamato können Sie auf freikarte.at unter diesem Link Tickets und mehr gewinnen. Denn zu Yamato verlosen wir zusätzlich ein volles Verpflegungspaket für das stimmungsvolle Gastro-Dorf.
Wir wünschen viel Glück und gute Unterhaltung bei “vielfalt unter sternen” auf der Donaubühne Tulln von 19. Juni bis 28. August.
Die Einen gehen zum Lachen in den Keller. Die wesentlich sympathischeren Zeitgenossen gehen zum Lachen auf die Wiener Schmelz. Dort wir im Schutzhaus zur Zukunft seit einiger Zeit regelmäßig Kabarett vom Feinsten geboten.
So wie zum Beispiel Bernhard Ludwig mit seinem Programm “Lustvoll schlank”. Denn die intelligenten unter den sympathischen Zeitgenossen gehen ins Seminarkabarett. Dort kann man beim Lachen auch noch was lernen.
Als Arzt und Psychotherapeut weiß Bernhard Ludwig genau, wovon er spricht. Wer wollte nicht schon einmal abnehmen? Wer hat sich noch nicht durch eine Diät gequält? Wer hadert nicht mit den Kilos? Und wer fragt sich nicht mitunter: “Was soll ich überhaupt essen?”
Bernhard Ludwig vermittelt in seinem Programm “Lustvoll schlank” auf sehr amüsante Weise die Grundlagen gesunder Ernährung, entlarvt die Ernährungsfallen unseres Essverhaltens und bietet einprägsame und leicht nachvollziehbare Alternativen.