Zum 10-Jahres-Jubiläum im Oktober interessieren uns Ihre Geschichten! Denn es sind Ihre Erlebnisse und Entdeckungen, die freikarte.at seit 10 Jahren zu einem ganz besonderen Kulturportal machen.
Wir freuen uns über kurze und lange Anekdoten – wie den Fund eines alten freikarte.at-Stickers in einem Club -, lustige Erlebnisse oder beeindruckende Abende.
Oder Sie schicken uns einen Vorschlag zum 10 Jahre freikarte.at-Sticker-Design-Contest. Die drei besten Entwürfe werden mit Preisen belohnt.
Das Sieger-Motiv wird produziert und als Werbe-Aufkleber von freikarte.at verwendet. Alle drei GewinnerInnen dürfen sich je eine DVD aus den Hoanzl-Editionen “Der österreichische Film” oder
“Best of Kabarett” aussuchen. Info zum freikarte.at Sticker-Design-Contest
Als Vorgeschmack auf die anstehende Verlosung: freikarte.at bedankt sich bei seinen Fans auf Facebook und fiebert dem 800. entgegen! Wie gewohnt verlosen wir anlässlich des nächsten vollendeten 100ers wieder tolle Preise! Dieses Mal gleich 8!
Die Verlosung startet, sobald die 800 Fans-Marke überschritten wurde – also weiterempfehlen, selber mitmachen und – mit etwas Glück tolle Musik gewinnen!
freikarte.at verlost 4 x die neue CD von TIBOR BARKOCZY und 4 x die neue CD von DENK. Dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von poppate records.
Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude – wir stellen die CDs hier kurz vor: TIBOR BARKOCZY: “Behind the door”
VÖ: 27.8.2010 (pate70 / edel distribution)
Jazz, Lounge, Nu-Roma, Chill out, Funk & Soul – Tibor Barkoczy stellt auf seiner neuen CD “Behind the Door” einen gelungenen Mix eigenwilliger Kreationen vor. Stücke, die einfach und luftig beginnen, entwickelt er kraftvoll in erdigen Jazz weiter. Seine Vielseitigkeit zeigt Tibor Barkoczy, der bei den Jazzfestivals in Montreux, in Bern und in Wiesen gespielt hat, wenn er mit seinem exzellenten, einprägsamen Klavierspiel eine Geschichte aus einem Traum erzählt, die Atmosphäre von Paris oder die Lebensart der Sechziger einfängt.” www.tibor-music.com DENK “Tua weida”
VÖ: 27.8.2010 (pate73 / edel distribution)
DENK hat sich immer die Freiheit genommen sich zu entwickeln, auszuprobieren, lustvoll Instrumente und Stile zu mischen, sich nicht einfangen zu lassen. Musikalisch wie textlich zu berühren, direkt ohne Umwege. Fm4 oder Radio Niederösterreich, intellektuell oder emotional, wild oder zahm. “Tua weida” bringt die zehn Jahre der musikalischen Wanderschaft auf einem Punkt. (unterstützt vom Österreichischen Musikfonds) www.bdenk.at
Man möchte den Teufel ja nicht an die Wand malen, aber das war es dann wohl mit dem Hochsommer 2010. Es bleibt zu hoffen, dass uns der September zur Rückkehr in Schule und Berufsalltag noch etwas “Indian-Summer” gönnt.
Dann können wir die in Rot- und Brauntönen schimmernden Blätter der Bäume im Sonnenlicht “Open Air” genießen.
Aber auch wenn das nicht klappen sollte, bietet die Kultur genügend Alternativen um Museums- oder Kino-Wetter auszuhalten. Lassen Sie sich inspirieren bei den Film-Verlosungen und Ausstellungs-Tipps auf freikarte.at
Erleben und genießen Sie Kultur. Was immer der September bringen mag. Dafür gibt es ja die freikarte.at Kulturtipps der Woche. KulturLetter abonnieren – KulturLetter Kommentar vom 31.08.2010
Bei einer Zeitreise stellt sich immer die hypothetische Frage: “In die Vergangenheit oder in die Zukunft?”. In der Realität sieht es so aus, dass man nur in die Vergangenheit reisen kann. Zum Beispiel in dem man durch alte Gebäude wandelt, sich Essen nach alten Rezepten zubereitet oder den musikalische Spuren längst verstorbener Komponisten folgt. Aber auch all diese Zeitreisen bleiben innerhalb der Grenzen der eigenen Vorstellungskraft.
Eine Reise nach Salzburg ist an sich schon eine Reise in die Vergangenheit.
Bei einem abendlichen Spaziergang durch die Altstadt, wenn die Touristengruppen sich zurückgezogen und die Geschäfte die Gehsteige hochgeklappt haben, scheint man einen Hauch von Mozarts Lebzeiten atmen zu können. Dies scheint mir eine perfekte Einstimmung für einen Abend beim “Mozart Dinner Concert” im Stiftskeller St. Peter in Salzburg.
Christoph Schlingensief während der Verleihung des Nestroy-Theaterpreises 2009 (Circus Roncalli auf dem Wiener Rathausplatz).
In Zeiten der permanenten Bespielung mit Schlagzeilen gibt es wenige Meldungen, die einen kurz stocken und innehalten lassen. Gestern Abend war es wieder soweit – Christoph Schlingensief ist 49jährig an Krebs gestorben.
Nichts was er gemacht hat, hat allen gefallen. Er war wohl einer der wenigen im Kunstbetrieb, die die Provokation nicht um der Provokation willen suchten. Denn alles, was er machte, hatte eine Message. So unpopulär das in diesen Tagen auch sein mag, so wurde er dadurch doch zum Pop-Star der Theaterszene.
Als Genie von den einen gefeiert, als Enfant terrible von den anderen gehasst. Die Wahrheit liegt wohl wie immer irgendwie dazwischen. Im Gegensatz zu vielen anderen Provokateuren hat sich Schlingensief dem Publikum gestellt, egal ob es sich für oder gegen ihn verbündete. Dabei hat er sich so weit hinausgewagt, dass es manchmal auch weh tat (siehe Video von der “Container Aktion” in Wien im Jahr 2000).
Er stellte sich der Diskussion und verteidigte seine Arbeit, weil es etwas gab, über das es sich zu streiten lohnte. Ob als Medienkritiker, Partei- & Kirchengründer, Talk-Master, Autor, Opern- & Film-Regisseur oder Kultur-Entwicklungshelfer war er ein Wahnsinniger mit einer Vision, der von Publikum und MitstreiterInnen nicht weniger verlangte als von sich selbst.
Er sprach Kunst, er atmete Kunst und vermutlich schwitze er auch Kunst. Er lebte seine Kunst und seine Kunst lebt weiter. Tschüss Christoph Schlingensief! Du Künstler!!!
Kondolenzbuch und Spendenaufruf für das Operndorf in Burkina Faso: www.schlingensief.com
Elefantenbaby Tuluba - Foto: Tiergarten Schönbrunn, Daniel Zupanc
“Neben Kindern oder Tieren kannst Du nur verlieren” ist ein alter SchauspielerInnen-Mythos. Dieser Regel folgend muss es ganz schlimm sein, mit Baby- bzw. Jungtieren vor der Kamera zu arbeiten.
Demnach darf sich der Tiergarten Schönbrunn über einen neuen Kandidaten für den Tier-Oscar freuen. Das letzte Woche geborene Elefantenbaby bringt alles mit, um die Lücke zu füllen, welche Panda Fu Long hinterlassen hat.
Wie schon damals wurde auch diesmal via Internet zur Wahl eines Namens für den “Kleinen” aufgerufen. Bei insgesamt über 10.000 Stimmen entschied sich die Mehrheit (61.4%) für Tuluba, was so viel wie “Große Ohren” bedeutet.
Ebenso große Ohren bzw. große Augen werden Sie machen, wenn Sie einen Blick auf die freikarte.at Kulturtipps der Woche werfen. KulturLetter abonnieren – KulturLetter Kommentar vom 17.08.2010
Es ist eine meiner liebsten Reiserouten aus meiner neuen Heimat Wien in meine alte Heimat – dem Mostviertel. Auf dieser Strecke passiert man einen unscheinbaren Kreisverkehr, über dessen Abzweigung man zur Burgarena Reinsberg kommt. Durch die entlang der Bundesstraße postierten Plakatständern kann man sich einen ersten Eindruck über das beindruckende Kultur-Programm im Herzen Niederösterreichs machen. So kann man sich dort noch bis 14. August an einem Opern-Abend mit ACIS & GALATEA erfreuen.
Ab September sind es die Theaterbühne, auf denen die Bretter die Welt bedeuten. Von 4. bis 12. September wird der Klassiker “Die Feuerzangenbowle” gegeben, ehe am 16.9. Otto Schenk mit “Die Sternstunde des Josef Bieder” für einen würdigen Saisonabschluss sorgen wird. Um das Erlebnis Reinsberg für alle Sinne abzurunden, sorgt die BIO-BURGKUCHL für das leibliche Wohl der Gäste.
Ich denke, da ist beim nächsten Weg durch Niederösterreich ein kultureller und kulinarischer Abstecher auf die Burgarena Reinsberg fällig. Vorab kann man sich auf www.reinsberg.at inkl. Festival-TV informieren.
Der Sommer bietet jedes Jahr aufs Neue die Gelegenheit, alte Freunde zu treffen und sich in Geschichten aus lange vergangenen Tagen zu verlieren. Dabei stößt man auf Anekdoten, die man selbst schon längst vergessen hat.
So wird auch die eigene Vergangenheit wieder etwas bunter und lebendiger und liefert im Idealfall gleich noch Denkanstöße und Ideen für die Zukunft.
In diesem Sinne wollen wir uns bei freikarte.at anlässlich unseres 10. Geburtstags im Oktober ebenfalls auf Anekdoten-Schatzsuche begeben. In den letzten Tagen sind bereits einige schöne Erinnerungen eingetroffen. Unter diesem Link können auch Sie uns – mittels Feedback-Formular – an Ihren Erlebnissen rund um freikarte.at teilhaben lassen.
Wir freuen uns auf Ihre Geschichten aus der Vergangenheit, und liefern gleich neue Gelegenheiten für die noch kommenden Geschichten mit den freikarte.at Kulturtipps der Woche – KulturLetter abonnieren – KulturLetter Kommentar vom 03.08.2010
Träume üben schon seit der Antike eine große Faszination auf die Menschen aus. Die bis zu letzt etwas geheimnissvolle Macht des Unbewussten beschäftigt nicht nur Forscher und Philosophen, sondern auch Künstler.
Auch in Christopher Nolans neuem Film dreht sich alles um Träume und die Manipulation des Unbewussten: Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) stiehlt seinen Opfern keine materiellen Gegenstände, sondern Geheimnisse aus ihrem Unbewussten – was während der Traumphase am besten funktioniert. Das macht ihn als Industriespion begehrt – doch im privaten und sozialen Leben hat er fast alles verloren.
Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die sogenannte INCEPTION. Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen.
Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen. Doch kein noch so ausgetüftelter Plan oder geballtes Fachwissen bereitet das Team auf diesen brandgefährlichen Feind vor, der jeden ihrer Schritte vorauszuahnen scheint. Einen Gegner, den nur Cobb hat kommen sehen…
Drehbuch und Regie Christopher Nolan Produzenten Emma Thomas, Christopher Nolan Kamera Wally Pfister Schnitt Lee Smith Musik Hans Zimmer Darsteller Leonardo DiCaprio, Michael Caine, Ken Watanabe, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard, Ellen Page, Tom Berenger
Verleih Warner Bros.
AB 29. JULI 2010 täglich um 17, 19 und 21 Uhr im Gartenbaukino.
Ein weiteres mal war ich in Sachen Kultur als Reisender unterwegs. Am Montag verschlug es mich mal wieder in meine alte Linzer Heimat. Das dieser Ort nicht mehr viel mit meiner alten Stahlstadt zu tun hat, ließ sich schon bei einem früheren Besuch feststellen. Aber auch dieses mal zeigte sich, dass Linz zu einer wandelbaren Kunst-Stadt mutiert ist.
Wo sonst kann auch außerhalb, bzw. nach einem Kulturhauptstadtjahr ein gigantischer Triumphbogen für die Kunst entstehen. So geschehen am Linzer Hauptplatz (siehe Bild).