Dezember 11, 2009
Schon die längste Zeit wollte ich eine kurze Geschichte zu diesem Buch, dieser Autorin und diesem Blog schreiben. Diese Gelegenheit will ich nicht versäumen.
Das Buch HEXENDREIMALDREI der Wiener Autorin Claudia Toman ist definitv eine Empfehlung für so manchen Gabentisch. Wer sich einen eigenen Eindruck zum Buch und zur Autorin machen will, dem sei die Live-Online-Lesung am 17.12.09 um 19.30 Uhr unter dieser Adresse ans Herz gelegt.
Überhaupt versteht es die Autorin gekonnt mit den neuen Kommunikationswegen im Internet umzugehen. So findet man in ihrem Blog unter der Rubrik “On Writing” Einblicke in die Entstehung eines Buchs – in diesem Fall von HEXENDREIMALDREI bzw. auch gleich dem zweiten Roman JAGDZEIT.
Neben zahlreichen twitter-Kanälen, den üblichen Bestell-Links und Leseproben bietet Claudia Tomans Autorenblog jede Menge persönlicher Eindrücke über das Leben als Autor, den Umgang mit dem eigenen Werk und die darauf einprasselnder Einflüsse.
Schön, dass es zwischen kommenden Feiertagen viel Zeit zu lesen gibt. http://claudiatoman.blogspot.com
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher
November 29, 2009
Schon als Kind war der Bahnhof Übersee – am Chiemsee gelegen – einer meiner wortspielerischen Lieblingsnamen. Nun kam ich mit dem bayrischen Ort unverhofft wieder in Kontakt.
Die LaBrassBanda kommen von dort und nannte auch gleich ihr aktuelles Album so. Mit “Übersee” überschwemmten Sie letzte Woche Wien. Genauer gesagt das Cafe Carina.
Im kleinen Stadtbahn-Lokal ging nichts mehr – mit einem Wort es war bumm-voll. Vor dem Beisl hatte selbst die Straßenbahnlinie 2 größte Mühe sich an der Menge vorbei zu zwängen, die keinen Einlass mehr fand. Zum Glück war es nicht das einzige Gastspiel der hippen Blasmusik-Kapelle.
Sie werden ihren groovigen Up-Tempo-Brass-Hop auch im Vorprogramm von Russkaja kommenden Freitag und mit drei Konzerten in der Kulisse zwischen Weihnachten und Neujahr unters Wiener Tanzboden-Publikum bringen. Auch die Menschen in Kufstein, Salzburg, Linz und Innsbruck werden im Jänner ge-labrassbandert.
Karten für LaBrassBanda in der Wiener Kulisse auf freikarte.at gewinnen.
sehen – hören – fühlen – auf myspace.com
Was bei der ersten Nummer im Carina noch etwas nach Balkan-Beat roch, entwickelte sich ziemlich schnell zu einer Sause zwischen niveauvoller Bierzelt-Gaudi, 90er Jahre Techno und Ragga-Hip-Hop-Jam.
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher
Oktober 20, 2009
“Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?”
Trotz Wintereinbruch und klirrender Kälte fanden rund 50 Gäste den Weg ins Figlhaus um bei Wein und Erdnussflips mit Barbara Stöckl und Thomas Geierspichler über Glauben, Religion und Kirche zu diskutieren.Moderiert wurde von Dr. Andreas Schnider, dem sympathischen Bundesrat und Theologen, der mit viel Gefühl und Geschick wahre Wohnzimmeratmosphäre schaffte. Es bot sich eine seltene Gelegenheit Persönlichkeiten einmal anders zu erleben, fernab von Kameras und Seitenblicke -Gesellschaft.
“Zwischen 20 und 30 trottelt man sich aus. Dann erst kann man sich auf die wesentlichen Fragen des Lebens konzentrieren.”
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Veröffentlicht von Veronika Holzmann
Oktober 19, 2009
Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wurde letzte Woche der “kurioseste Buchtitel des Jahres 2009″ gewählt.
Das Buch “Das Leben ist keine Waldorfschule” (von Mischa-Sarim Vérollet – ISBN: 978-3551682147) verwies unter anderm Titel wie “Schwester Helga – Du maximierst mein Glück: Der Arztroman zur Mikroökonomie”, “Als ich meine Mutter im Sexshop traf” und “Weiße Wannen – technisch und juristisch immer wieder problematisch?” auf die Plätze.
Man soll zwar ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Aber so ein origineller Titel lädt schon ein, etwas tiefer in die Materie hineinzuschmökern.
Wir hoffen mit den folgenden Titeln Ihren Geschmack getroffen zu haben und laden Sie recht herzlich zum Schmökern ein - in den freikarte.at Kulturtipps der Woche - KulturLetter abonnieren
KulturLetter Kommentar vom 20.10.2009
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher
Oktober 13, 2009
Folgendes besondere Feedback einer freikarte.at Gewinnerin hat uns erreicht. Nachzulesen (so wie alle anderen Feedbacks auch auf der freikarte.at-Feedback-Seite).
„Bitte kein Applaus – es geht um die Stille“ verlautbart der Künstler nach dem zweiten Kunst-Stück in aller Ruhe von der Bühne. Er bestimmt – bespielt – befühlt – liebt jeden Laut der Laute und zelebriert jeden Ton aus der E-Gitarre. Anfangs fragt man sich: „Stimmt er noch oder spielt er schon?“ aber schon bald lässt Karamazov Gitarrenloopings erklingen und nachhallen, die wie moderne kleine Kunstwerke durch den Raum schweben.
Lauter leise Töne entlässt und streichelt der Meister aus seinem alten Instrument, der ihm ganz vertrauten Laute. Gehörig virtuos: Unglaubliches leistet er bei Bachs Fuge – er befingert seine Laute dermaßen schnell und scheinbar ohne Mühe, ganz auf die Effekte und Wirkung, nicht mehr auf die komplizierte Technik konzentriert, dass beinahe unmenschliche Klangteppiche das Publikum in andere Sphären heben. „Bach ist soo schwer“, gesteht Karamazov schließlich und erntet herzlichen Applaus lauter begeisterter Leute.
An dem Abend stimmte musikalisch (nach erstem Einhören in die E-Gitarrenwerke) alles. Karamazov ist ein Meister der Töne und der Laute.
Vielen Dank für die Karten!
Weitere Freikarten für Konzerte der Jeunesse auf freikarte.at gibt es HIER!
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Oktober 7, 2009
Barbara Stöckl und Thomas Geierspichler eröffnen am Donnerstag, dem 15. Oktober um 20.00 Uhr die spannende Herbstsaison 2009 der Akademie für Evangelisation im Herzen von Wien.

Die beliebte Moderatorin und der Rennstuhl-Olympiasieger diskutieren in gemütlicher Atmosphäre über die Privatheit von Religion und Glauben. “Alles ist möglich, dem der glaubt!” – Thomas Geierspichler, wohlbekannt nicht nur aus Mobilfunkwerbung, durchlebte einen durch starken Glauben geprägten Lebenswandel, der ihn aus einer schweren Lebenskrise führte.
Die Akademie für Evangelisation startete im Jahr 2002 eine Serie von Talks, die nach vielen erfolgreichen Jahren nun ihre Fortsetzung findet. Prominente Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, Medienwelt und Politik, Wirtschaft oder Kirche begegnen einander, um in Wiener Lokalen und Kaffeehäusern über brisante und aktuelle Themen zu diskutieren.
Unmöglich kann ich schweigen!” – eine Einladung an all jene, die nächsten Donnerstag bei einem gemütlichen Achterl mit Barbara Stöckl und Thomas Geierspichler, der Frage der Privatheit von Religion nachgehen wollen.
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Veröffentlicht von Veronika Holzmann
September 17, 2009

St. Margarethen - Römersteinbruch bei Nacht
Man mag über Opern sagen, was man will, aber die St. Margarethner Festspiele sind einfach anders – anders positiv natürlich
. Kein Dresscode, keine stickigen Säle und ein Publikum, so bunt wie die Welt selbst. Vereint durch die von Gott gegebene Neugier und die gemeinsame Vorfreude, getrieben von unstillbaren Hunger nach kulturellerem Genuss finden sie sich dort alle zusammen, um in einer der wunderschönsten Freiluftkulissen Österreichs, ja vielleicht sogar Europas, der Königin der musikalischen Meisterwerke, der Oper, zu fröhnen und sich dem Zauber von Rigoletton hinzugeben.
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Veröffentlicht von Bejitto
August 3, 2009
Und wir rocken mit! Doch was macht das picture on so einzigartig?
Ein bunt gemischtes Line Up von den Mad Caddies bis zu Life of Agony vor einer einzigartigen Kulisse, ein 300 Seelen Dorf, welches sich um das Wohl der Festivalbesucher kümmert, moderate Preise, freundliche und gut gelaunte Securities….klein, fein und doch schon ein richtiges Festival!
www.pictureon.at – See ya there!
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Veröffentlicht von TanyaS
Juli 31, 2009
Es war einfach super! Ich habe mir auf Grund dieses Stückes vorgenommen, auch mit dem TOD zu zocken. Sicher werde auch ich nicht bereit sein, wenn der Tod mich ins Paradies mitnehmen will – wie der Brandner Kaspar.
Die Aufführung war in sich sehr gelungen. Die Rollen waren den Schauspielern wie auf den Leib geschnitten. Der Tod war wirklich leibhaftig dargestellt, und auch der Brandner wirkte lebensecht. Die Musik ging richtig ins Ohr. Das Bühnenbild mit den unterschiedlichen Plattformen und der Drehvorrichtung war beachtlich für eine Sommerbühne.
Der Rahmen war phantastisch, die Burg mit einem solch weiten Ausblick, auch die Anreise per Bus aus Wien ließ mich schon an Urlaub denken. Ich kann allen “nicht Burgenländern” nur empfehlen, einen Ausflug zu unternehmen in die Weinidylle - in Kombination mit einem tollen kulturellen Event.
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Veröffentlicht von Barbara Haumer
Juli 30, 2009
Die Aufführung ist eine bittere, oft böse, in manchen Passagen verwirrende Posse über soziale Missstände und die Habgier und Arroganz der Gesellschaft. Nestroy gelingt es mit scharfzüngigem Witz und Spott die Wiener Biedermeiergesellschaft darzustellen, wie sie leibt und lebte. Allerdings habe ich deutlich die heutige Zeit erkannt, denn trotz Revolutionen, Weltkriegen und Wirtschaftskrisen hat sich das Leben in Wien im Grunde nicht verändert.
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Veröffentlicht von Anita Wallner