Gerhard Rühm ab 4.10.2017 im Kunstforum Wien


Gerhard Rühm, Umarmung, 1961 © Courtesy the artist

Gerhard Rühm, Umarmung, 1961 © Courtesy the artist

Das Kunstforum Wien zeigt mit Gerhard Rühm im Herbst 2017 einen der letzten Universalkünstler. Als Komponist, Pianist, Performer, Literat und bildender Künstler war der 1930 in Wien geborene und heute in Köln lebende Gerhard Rühm ein Grenzgänger zwischen den einzelnen Kunstdisziplinen, lange bevor Begriffe wie „Crossover“ und „Intermedialität“ in der künstlerischen Praxis zum guten Ton gehörten.

freikarte.at verlost laufend Tickets für die Ausstellung unter diesem Link.

Weiter Infos zur Ausstellung findet Ihr unter www.kunstforumwien.at.

Im reaktionären Klima der österreichischen Nachkriegszeit gründete er gemeinsam mit Friedrich Achleitner, H.C. Artmann, Konrad Bayer und Oswald Wiener die legendäre „Wiener Gruppe“ (1954–1964), die an die radikalen Sprachexperimente von Expressionismus, Dada und Konstruktivismus anknüpfte.

Die retrospektive Werkschau im Kunstforum trägt dem mehr als sechs Jahrzehnte umspannenden, wegweisenden Schaffen Rühms in seiner Vielfalt Rechnung. Rühms visuelle Poesie – zwischen Schrift und Bild pendelnde Typocollagen, Fotomontagen und Schreibmaschinenideogramme –, und deren musikalisches Pendant, die visuelle Musik, sowie gestische und konzeptionelle Zeichnungen und Schriftfilme werden dabei ebenso präsentiert wie seine auditive Poesie, Chansons, Klavierstücke und Melodramen an der Schwelle von Sprache und Musik.

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