Burgtheaters Ausblick auf die kommende Saison


Der Burgtheater Direktor Matthias Hartmann wirkt begeistert. Bei der Präsentation der Saison 2010/2011 freut er sich über die Theaterbegeisterung der Stadt – „Menschen, die das Theater anscheinend brauchen, wie das tägliche Brot“ – und er ist begeistert über den neuen Spielplan, der sich in Zeiten wie diesen komplett anders liest. Hartmann sieht eine echte Zeitenwende und vergleicht diese mit dem Fall des römischen Reichs. Als diese Hochkultur trotz geistiger und moralischer Größe vor den heranstürmenden Barbaren kapitulieren musste.

In sehr eloquenter, kurzweiliger und sympathischer Art präsentiert der Chef an der Burg die Höhepunkte der kommenden Saison. So kündigte er – mit einem Augenzwinkern auf manche heimische Verhältnisse – an, dass seine Frau, die Regisseurin Alexandra Liedtke  im Kasino ihr Burg-Debüt mit Neil LaButes „lieber schön“ feiert: „Ein klarer Fall von Nepotismus. Aber immerhin hab ich sie durch wiederholte Schwangerschaften aus dem Berufsverkehr gezogen und die Verantwortung, sie dort wieder einzugliedern.“

Außerdem wird das Burgtheater nach fünf Jahren die Eintrittspreise inflationsbedingt je nach Kategorie um einen (niedrigste Kat.), zwei (plus mittlere Kat.) und drei Euro (höchste Kat.) anheben.

Einen Überblick über die kommenden Premieren finden Sie auf der Burgtheater-Seite.

Ohne Preiserhöhung finden Sie die aktuellen freikarte.at Verlosungen unter diesem Link.

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