Redaktionstipp – Osterklang 2010


Mit Ostern ist das so eine Sache. Einerseits  ist es für gläubige Christen das höchste Fest im Jahreskreis – immerhin ist der Sohn Gottes  wieder auferstanden von den Toten. Andererseits musste er dafür ja zuvor sterben – und dem nicht genug – auch noch einen Leidensweg durchwandern.

Für uns moderne Menschen schlägt sich dies in der Fastenzeit und vor allem in der Karwoche nieder. Schon als römisch-katholisch erzogenes Kind hatten die Osterferien immer einen bitteren Beigeschmack, der Karfreitag war ein gefühlter dunkler Höhepunkt, auch wenn draußen die Frühlingsboten die schönsten Wochen des Jahres eröffneten. Auch viele Künstlerinnen und Künstler haben sich mit dem Spannungsfeld von Tod und Wiederauferstehung – Schuld und Sühne – Trauer und Jubel beschäftigt.

Ebenso vielfältig wie die Varianten künstlerischem Ausdrucks zwischen diesen Polen, ist auch die Bandbreite des heurigen Festivals Osterklang. Von 27. März bis 4. April 2010 spannt es mit einer Vielzahl von außergewöhnlichen Projekten – von der Alten Musik, zeitgenössischem Tanz, Lyrik von Thomas Bernhard bis zur Moderne – seinen musikalischen Bogen.

Gedichte des Jubels, aber auch des Zorns, des Gerichts und des Fluchs prägen die Psalmensymphonie; hierfür griff Igor Strawinskis auf alttestamentarische Psalmen zurück.
(Aus dem Pressetext zum Eröffnungskonzert)

Wir verlosen jeweils 1×2 Karten für das Eröffnungskonzert mit den Wiener Philharmonikern unter Pierre Boulez am 27. März und für das Ballett 3Adieux am 29. März.

Hier Freikarten für das Eröffnungskonzert mit den Wiener Philharmonikern gewinnen

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Alle weiteren Infos so wie das komplette Programm finden Sie unter www.osterklang.at

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