Dreimal Grammy – The Music-Biz Strikes Back


Joe Zawinul Freiburg 2007Es ist schon fast ein bisschen unheimlich. Kaum eine Woche vergeht ohne heimische „Triumph-Schlagzeile“ von international renommierten Preisverleihungen. Nachdem die Film-Branche – allen voran das dynamische Award-Duo Waltz-Haneke – diesmal kurz Luft holt, springt (unerwartet) die Musik-Szene in die Bresche.

Auch wenn die Anzahl der jährlich vergebenen Grammys mit 109 Stück an eine Warme-Wurstsemmel-Vergabestation erinnert, so ist es doch bemerkenswert, dass gleich drei der diesjährigen Preise in Richtung Österreich vergeben wurden. Dass es sich beim verstorbenen Joe Zawinul (Bestes Zeitgenössisches Jazz-Album) und Coverdesigner Stefan Sagmeister (Best Recording Package) um ausgesprochene Globetrotter und bei der Akustik-Firma AKG (Technical Grammy Award 2010) um ein multinationales Unternehmen handelt, sei nur nebenbei erwähnt.

Das schmälert die erbrachten Leistungen natürlich nicht. Im Gegenteil –  denn es zeigt, dass die Preis nicht wegen, sondern trotz österreichischer Herkunft errungen wurden.

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KulturLetter Kommentar vom 02.02.2010

PS: Senta Berger bekam am Samstag die Goldene Kamera als beste Schauspielerin – damit der Film nicht schmollend in der Ecke stehen bleibt.

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