Ist Kultur weiblich?


blog_umfrage2Bereits zum fünften Mal führt freikarte.at online eine Kultur-Umfrage durch.

„Kultur ist weiblich“ ist eine der Erkenntnisse, die sich aus den vergangenen freikarte.at Kultur-Umfragen ableiten lassen.

Die Community-Befragungen werden seit 2003 vom österreichischen Kulturportal durchgeführt, an denen sich im Schnitt bis zu 900 TeilnehmerInnen im Alter von 20 bis weit über 50 Jahren beteiligten.

Die Trends der letzten sechs Jahre
Was am Anfang als reine Standort-Bestimmung begann, entwickelte sich durch die rege Beteiligung der Community zu einem repräsentativen Überblick über das heimische Kultur-Verhalten im Internet.

So lassen sich die Sparten Bühne/Theater, Kabarett, Ausstellungen, Musik U und Film/Kino als die fünf Publikumslieblinge festmachen. Neben dem Internet gelten nach wie vor Zeitungen als beliebteste Kultur-Informationsquelle. Während TV und Radio diesbezüglich an Bedeutung verlieren, konnten Magazine in den vergangenen Jahren aufholen.

Bei den persönlichen Daten zeigt sich ein Trend zu einer immer älteren Kultur-Community. Von 2003 bis 2008 stieg der Anteil der über 50jährigen von 23% auf 38%. Ebenso eindeutig entwickelte sich die Geschlechterverteilung von 62% Frauen auf  74% in der LeserInnenschaft.

Seit dem 5. November 2009 und noch bis Anfang Dezember haben an Kultur und Internet interessierte Menschen die Gelegenheit, ihre Meinung zu freikarte.at und zu Kultur im Netz allgemein abzugeben. Unter dem Link http://umfrage.freikarte.at haben bereits jetzt über 250 Menschen daran teilgenommen. Die 29 Fragen in ca. 5 Minuten zu beantworten, bleibt natürlich nicht unbelohnt. Unter allen vollständig ausgefüllten Fragebögen werden CDs, DVDs und Freikarten verlost.

Es wird spannend zu sehen, wie sich dieser Trend nach Abschluss der aktuellen Kultur-Umfrage darstellt. Neben demographischen und Usabilty-Daten werden auch wieder Mediennutzung, Ticket-Kaufverhalten und neue Kommunikationsmittel erfragt.

Link zur freikarte.at Kultur-Umfrage 2009: http://umfrage.freikarte.at

Zum Ergebnis der KulturUmfrage 2008

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