Oktober 27, 2009

Moriarty - Live in der Arena - Credit: Mäx Egger
Ich muss es ja ehrlich gestehen – eigentlich hatte ich keine große Lust letzte Woche in die kleine Halle der Arena zu gehen. Aber es gibt Verpflichtungen, denen man einfach nicht entfliehen kann.
Und das ist verdammt gut so.
Denn nach einer äußerst gelungenen Support-Show der österreichischen Band Ginga betraten MORIARTY die Bühne.
Und plötzlich war alles gut. Das franco-amerikanische Kollektiv, das in ihrer französischen Heimat auch große Hallen ausverkauft, begeisterte die ca. 100 BesucherInnen vom ersten Ton an. Diese Band vereinigt das Beste, was Frankreich und die USA der Welt zu bieten hat auf eindrucksvolle Weise. Musikalisch weltoffenes Fortschrittsdenken, gepaart mit laszivem Charme, lassen die Wasser von Mississippi und Seine zusammenfließen – wie vom Bandinfo so treffend beschrieben. Stellenweise reichte ein Mikro auf der Bühne, um eine Atmosphäre zu erzeugen, als wäre man live bei einer Aufnahme-Session in den legendären Sun-Studios dabei.
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher
Oktober 27, 2009

In den letzten Tagen und Wochen geistern die Begriffe “Transferkonto” und “Sozialkonto” durch die heimische Polit-Landschaft. Wir wollen diese Diskussion an dieser Stelle erweitern und fordern ein “Kulturkonto”.
Scheint es doch nahe liegend, dass regelmäßiger Kulturgenuss sich positiv auf das soziale Gefüge einer Gesellschaft auswirkt. Wir reden aber nicht nur sondern handeln auch gleich.
Hier einige Vorschläge Ihr persönliches Kulturkonto auszugleichen.
Die freikarte.at Kulturtipps der Woche – KulturLetter abonnieren
Die übrigens Ihr Bankkonto kaum belasten werden.
KulturLetter Kommentar vom 27.10.2009
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher
Oktober 21, 2009
Beim Betreten des Theater-Saals ist es mit der Nostalgie gleich vorbei. Man befindet sich in einem “Sanatorium” im Jahr 2175 – die Sonne ist verschwunden. Umso mehr muss der Mensch im grellen Neolicht leben, das ihm die Liebe von der Seele brennt. So wie es die Luft mit der eigenen Haut macht.
“Diese Klinik ist der Beweis, dass Mann und Frau zu blöd geworden sind um sich zu lieben” ist mein Stehsatz aus dem Text von von Anja Hilling. Die Geschichte ist eine mahnende Einbahnstraße, die zerstückelt und wie Hautfetzen neu aneinandergereit wird – nur von losen Nähten gehalten. Es sind die Charaktere, die den Zuschauenden halt geben. Die Darsteller erfassen und erfüllen den Raum – jeder auf seine Art.
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher
Oktober 20, 2009
“Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?”
Trotz Wintereinbruch und klirrender Kälte fanden rund 50 Gäste den Weg ins Figlhaus um bei Wein und Erdnussflips mit Barbara Stöckl und Thomas Geierspichler über Glauben, Religion und Kirche zu diskutieren.Moderiert wurde von Dr. Andreas Schnider, dem sympathischen Bundesrat und Theologen, der mit viel Gefühl und Geschick wahre Wohnzimmeratmosphäre schaffte. Es bot sich eine seltene Gelegenheit Persönlichkeiten einmal anders zu erleben, fernab von Kameras und Seitenblicke -Gesellschaft.
“Zwischen 20 und 30 trottelt man sich aus. Dann erst kann man sich auf die wesentlichen Fragen des Lebens konzentrieren.”
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Veröffentlicht von Veronika Holzmann
Oktober 19, 2009
Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wurde letzte Woche der “kurioseste Buchtitel des Jahres 2009″ gewählt.
Das Buch “Das Leben ist keine Waldorfschule” (von Mischa-Sarim Vérollet – ISBN: 978-3551682147) verwies unter anderm Titel wie “Schwester Helga – Du maximierst mein Glück: Der Arztroman zur Mikroökonomie”, “Als ich meine Mutter im Sexshop traf” und “Weiße Wannen – technisch und juristisch immer wieder problematisch?” auf die Plätze.
Man soll zwar ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Aber so ein origineller Titel lädt schon ein, etwas tiefer in die Materie hineinzuschmökern.
Wir hoffen mit den folgenden Titeln Ihren Geschmack getroffen zu haben und laden Sie recht herzlich zum Schmökern ein - in den freikarte.at Kulturtipps der Woche - KulturLetter abonnieren
KulturLetter Kommentar vom 20.10.2009
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher
Oktober 13, 2009
Folgendes besondere Feedback einer freikarte.at Gewinnerin hat uns erreicht. Nachzulesen (so wie alle anderen Feedbacks auch auf der freikarte.at-Feedback-Seite).
„Bitte kein Applaus – es geht um die Stille“ verlautbart der Künstler nach dem zweiten Kunst-Stück in aller Ruhe von der Bühne. Er bestimmt – bespielt – befühlt – liebt jeden Laut der Laute und zelebriert jeden Ton aus der E-Gitarre. Anfangs fragt man sich: „Stimmt er noch oder spielt er schon?“ aber schon bald lässt Karamazov Gitarrenloopings erklingen und nachhallen, die wie moderne kleine Kunstwerke durch den Raum schweben.
Lauter leise Töne entlässt und streichelt der Meister aus seinem alten Instrument, der ihm ganz vertrauten Laute. Gehörig virtuos: Unglaubliches leistet er bei Bachs Fuge – er befingert seine Laute dermaßen schnell und scheinbar ohne Mühe, ganz auf die Effekte und Wirkung, nicht mehr auf die komplizierte Technik konzentriert, dass beinahe unmenschliche Klangteppiche das Publikum in andere Sphären heben. „Bach ist soo schwer“, gesteht Karamazov schließlich und erntet herzlichen Applaus lauter begeisterter Leute.
An dem Abend stimmte musikalisch (nach erstem Einhören in die E-Gitarrenwerke) alles. Karamazov ist ein Meister der Töne und der Laute.
Vielen Dank für die Karten!
Weitere Freikarten für Konzerte der Jeunesse auf freikarte.at gibt es HIER!
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Oktober 12, 2009

Vor einiger Zeit las ich ein Interview mit dem österreichischen Fußball-Export Stefan Maierhofer. Er wurde gefragt, ob der Kultur-Schock aufgrund seines Wechsels von Rapid Wien zum englischen Klub Wolverhampton groß wäre. Seine Antwort lautete sinngemäß, dass er noch keine Zeit hatte, sich mit der Kultur vor Ort zu beschäftigen.
Er konzentriert sich aufs Fußballspielen.
Ich dachte mir spontan: “Schuster, bleib bei Deinen Leisten”. Andererseits schadet es niemandem, sich auch mit etwas berufsferneren Themen auseinander zu setzten.
Und das geht kaum einfacher als bei den
freikarte.at Kulturtipps der Woche:
(Leider ohne Wolverhampton, dafür gleich in Ihrer Umgebung)
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KulturLetter Kommentar vom 13.10.2009
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Veröffentlicht von Christoph Tautscher
Oktober 8, 2009
Nach seinem begeisternden Auftritt beim NUKE Festival vor wenigen Wochen, kommt der mittlerweile schon Superstar-Status genießende, dennoch grundsympathisch gebliebene, britische Singer/Songwriter – Soul & Pop Artist – JAMES MORRISON (“You Give Me Something”; „Please Don’t Stop the Rain“) nun auch für ein einziges reguläres Live-Konzert seiner „Songs And Truths Tour 2009“ nach Österreich! Nicht nur Duett-Partnerin Nelly Furtado („Broken Strings“) fand rasch Gefallen an dem attraktiven 24 jährigen mit der rauen, weißen Soul-Stimme, der 2006 als gänzlich Unbekannter, quasi „über Nacht“, die international Charts im Eilzug eroberte und sich mit gefühlvollen Songs und tiefgründigen Lyrics im Stildreieck von Soul/R&B/Rock gegen weitaus bekanntere Namen behaupten konnte.
Salzburgs COSHIVA wurde nun auch ganz offiziell als support für den einzigen Österreich-Auftritt des sexy Chartsstürmers – Soul-Pop Neo-Star JAMES MORRISON 21.10. WIEN Gasometer bestätigt! Sorgsam ausgewählt aus gleich mehreren Vorschlägen, die der Veranstalter Artist & Management zu übermitteln hatte! Einem Live-Musik-Abend der Extraklasse zwischen erwachsenem Soul & sanften Pop-Klängen steht somit nichts mehr im Weg - derzeit gibt es NOCH Karten!
Vormerken! Mi. 21.10.2009 WIEN/ Planet.tt – BA-Halle – Gasometer, 20h
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Veröffentlicht von Michaela Schueller
Oktober 8, 2009
Vor knapp einem Jahr startete das „Theater Olé“ im dritten Wiener Gemeindebezirk mit einer Darbietung Namens „Varieté Olé“ und eröffnete damit eine kleine Erfolgsgeschichte. Zu behaupten, dass den sieben DirektorInnen des Etablissements mit diesem Ihrem ersten Programm rundum alles gelungen ist, wäre wohl rufschädigend. Denn es handelt sich bei den glorreichen Sieben um clowneske Figuren, um Virtuosen des Scheiterns, und als solche ist ihnen im Gegenteil rund um alles misslungen – dies aber auf die hinreißendste und vergnüglichste Art und Weise.
Beklagenswert war und ist allerdings, dass die Sieben trotz heftigster und hartnäckigster Beifallsbekundungen von Seiten des Publikums am Ende niemals zu einer Zugabe zu bewegen waren. Diesen unverzeihlichen Fehler scheint das „Theater Olé“ nun offenbar wieder gutzumachen zu wollen – und zwar mit einem ganzen Zugaben Programm: „Varieté Olé – Die Zugabe“. Wieder stehen alle sieben DirektorInnen auf der Bühne. Wieder sprühen sie vor Ideen.
Wieder haben sie die höchstfliegenden Absichten und Pläne. Und selbstverständlich werden sie wieder scheitern. Doch WIE sie das tun, diese sieben so unterschiedlichen Clowns, ist jedenfalls ein Erlebnis, das man unter keinen Umständen versäumen sollte.
Termine:
22. – 24. Oktober 2009 / 20 Uhr: Voraufführung
29. – 31. Oktober 2009 / 20 Uhr: Premiere 29. Oktober 2009
Vorstellungen: jeden Donnerstag, Freitag und Samstag, 20.00 Uhr
Ort: 1030 Wien, Beatrixgasse 3a (Eingang Baumannstraße).
www.theater-ole.at
Kartenvorverkauf telefonisch unter +43 699 1881 1771 oder per E-Mail an theater-ole@gmx.at, Tickets jeweils Euro 18,- / 15,-
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Veröffentlicht von Michaela Schueller
Oktober 7, 2009
Barbara Stöckl und Thomas Geierspichler eröffnen am Donnerstag, dem 15. Oktober um 20.00 Uhr die spannende Herbstsaison 2009 der Akademie für Evangelisation im Herzen von Wien.

Die beliebte Moderatorin und der Rennstuhl-Olympiasieger diskutieren in gemütlicher Atmosphäre über die Privatheit von Religion und Glauben. “Alles ist möglich, dem der glaubt!” – Thomas Geierspichler, wohlbekannt nicht nur aus Mobilfunkwerbung, durchlebte einen durch starken Glauben geprägten Lebenswandel, der ihn aus einer schweren Lebenskrise führte.
Die Akademie für Evangelisation startete im Jahr 2002 eine Serie von Talks, die nach vielen erfolgreichen Jahren nun ihre Fortsetzung findet. Prominente Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, Medienwelt und Politik, Wirtschaft oder Kirche begegnen einander, um in Wiener Lokalen und Kaffeehäusern über brisante und aktuelle Themen zu diskutieren.
Unmöglich kann ich schweigen!” – eine Einladung an all jene, die nächsten Donnerstag bei einem gemütlichen Achterl mit Barbara Stöckl und Thomas Geierspichler, der Frage der Privatheit von Religion nachgehen wollen.
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Veröffentlicht von Veronika Holzmann