Star Trek – „Meine Buben“ fliegen wieder!!!


Es ist eine meiner ersten Fernseh-Erinnerungen – ein Raumschiff, das quer durch die Galaxis fliegt, um fremde Welten zu erforschen. Ein Haudegen als Capt’n und ein Mann mit komischen Ohren, der nie lacht – das bleibt in einem Kleinkind-Kopf hängen.

Bild: Paramount Pictures

Bild: Paramount Pictures

Mit zunehmendem Alter verstand ich die Idee und das Universum in welchem sich Raumschiff Enterprise bewegte immer besser und wurde schließlich ein Fan – kein Trekkie – aber doch ein langjähriger Freund der komischen Original-Serie, der daraufhin folgenden Filme und aller weiteren Star Trek Serien, die seit den 80er Jahren in regelmäßigen Abständen in der Flimmerkiste liefen.

Nun wird das alles neu gestartet – schlicht STAR TREK heißt der eben angelaufene Film – der die ganze Geschichte von Kirk, Spock und all den liebenswerten Neben-Hauptrollen von Anfang an aufrollt. Und ich durfte ihn in letzten Donnerstag zum ersten Mal genießen.
Eines gleich vorweg – der Film hat mich schwer begeistert. Ich hatte mir ja eigentlich nicht viel erwartet. Einen gut gemachte Action-Science-Fiction Film – mit zeitgemäßen Effekten und einer flotten Story. Diese Erwartung wurde vollends erfüllt. Aber was würden die neuen Buben (und das eine Mädel) aus „meiner“ Enterprise Crew machen? Das war eine bange Frage, die ich vorerst komplett ausblendete.
Mein Fazit nach dem Film: Sie erwecken „meine Buben“ zu neuem Leben.

Die offizielle Film-Website: www.startrekmovie.com/intl/de/

Bild: Paramount Pictures

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Mit einem gradiosen Cast ist es gelungen, dass Gefühl zu vermitteln wirklich bei den Jugendjahren von Spock und Kirk dabei zu sein.

Beide sind Rebellen auf ihrer Heimatwelt, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Dr. McCoy besitzt schon seinen trockenen, zynischen Humor. Scotty ist der geniale Chaot. Uhura zungenfertig und sexy. Chekov ist ein umtriebiger und dank entzückendem russischen Akzent (zumindest im englischen Original)  kaum verständlicher Jungspund. Auch Sulu bekommt trotz anfänglicher Startschwierigkeiten, das Steuer der Enterprise immer besser in den Griff.

Bleiben noch Kirk und Spock. Der eine ist ein zeitgemäßer Rabauke, der nach anfänglichen Car-Napping und Alkohol-Exzessen seinen angestammten Platz in „dem Sessel“ auf der Brücke findet. Der andere besticht, neben einer unglaublichen Ähnlichkeit (die auch „Pille“ zugestanden werden muss) auch darstellerisch als Gegenüber seines Originals – Leonhard Nimoy. Die Geschichte ist (für Star Trek Verhältnisse) gut gestrickt und sehr flott erzählt. Neben unzähligen Anspielungen für alle jahrelangen Star Trek Fans, werden auch bislang unbefleckte Filmbesucher ihre Freude an dem Film haben.

Es geht wieder los. Auch was die Häufigkeit meiner Filmebesuche angeht – am Dienstag gleich nochmal.

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