Weihnachtliches Stimmungsfernsehen


Nachdem ich gestern eine Träne bei meiner „Kleinen Lord“-Premiere vergossen habe (es ist schon erstaunlich wie lange man sich einem solchen Weihnachts-Kulturgut-Film entziehen kann), muss ich von einem anderen augenfeuchten Filmende berichten.

Am Donnerstag lud das Gartenbaukino und die Viennale zur Weihnachtsgala und zeigte den amerikanischen Weihnachtsklassiker „It’s a Wonderful Life“ von Frank Capra – mit einem wie immer grandios coolen, beherzten und wundervoll verzweifelten James Stewart.

Gezeigt wird der Lebensverlauf eines Träumers, der sich immer nach der großen Welt sehnt, aber nie aus der klischeehaften Kleinstadt entfliehen kann. Auch wenn ihm das Leben eine wunderschöne Frau, gesunde Kinder und eine erfüllende Aufgabe schenkt mit der er hunderte andere Menschen glücklich macht.

Wer wissen will warum es sich bei „Ist das Leben nicht schön?“ (so der deutsche Titel) um einem zwar kitschigen aber extrem süßen Weihnachtsfilm handelt, dem empfehle ich nach der mittwöchigen Bescherung die Ausstrahlung des Films am 24.12. im ZDF um 23.30 Uhr.

Denn der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach – auch wenn es sehr moralistisch ist.

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