Starke Stimme: Heather Nova live


Eine Bühne ohne Schnickschnack, nur das Mikro von Kunstblumen umrankt, eine kleine Band und eine starke Stimme: Letzten Sonntag (19. Oktober) gab Heather Nova im Gasometer ein kleines, aber sehr feines Konzert. Ursprünglich war gar kein Österreichtermin auf ihrer neuen Tour vorgesehen gewesen, aber sie bat ihren Manager, unbedingt nachträglich einen zu buchen.

Ob deshalb nicht genug Zeit blieb, das Konzert groß anzukündigen, oder ob sich nur die wirklich eingefleischten Fans zum Konzert bemühten, habe ich mich kurz gewundert. Bei einer kleinen Umfrage im Freundeskreis kam erschreckenderweise gar heraus, dass viele Menschen unter 25 Heather Nova überhaupt nicht (mehr) kennen. Wie kann das sein?

Der guten Stimmung tat der kleine Rahmen aber keinen Abbruch: Die Atmosphäre war dennoch (oder vielleicht sogar deshalb) besser als bei den meisten größeren Konzerten. Heather Nova präsentierte gar nicht so viele Songs aus ihrem neuen Album „The Jasmine Flower“ (das sie zuhause aufgenommen hat, nur sie und ihre Gitarre, ET: 13.10.), es gelang ihr aber mit einer Mischung aus melancholischen, ganz auf ihre Stimme konzentrierten Stücken, rockigeren Tönen und gar einem Dance-Cover eines ihrer eigenen Songs einen abwechslungsreichen und stimmigen Abend zu gestalten.

Foto: cycamp

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